Löw, Heynckes und Klopp bei den Trainern nominiert

Weltfußballer: Neuer und Özil dabei

Mesut Özil und Manuel Neuer

Die beiden deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Manuel Neuer sind für die Wahl zum Weltfußballer 2012 nominiert. picture alliance/Getty Images

In den letzten Jahren war der Ballon d'Or - wie der Weltfußballer seit 2010 heißt - fest in den Händen von Lionel Messi. Der argentinische Dribbelkünstler in den Diensten des FC Barcelona sicherte sich die Auszeichnung in den letzten drei Jahren.

22 Kollegen versuchen nun, einen vierten Sieg Messis am Stück zu verhindern. Darunter auch die beiden deutschen Nationalspieler Manuel Neuer von Bayern München sowie Mesut Özil von Real Madrid. Große Chancen dürften beide allerdings bei der Konkurrenz nicht haben. Immerhin führte Özil die Königlichen als Regisseur zur spanischen Meisterschaft, Keeper Neuer blieb titellos.

Weltfußballerin 2012

Spanien dominiert die Liste der Kandidaten. Mit Iker Casillas, Xabi Alonso und Sergio Ramos (alle Real Madrid) sowie dem Barça-Quartett Xavi, Andres Iniesta, Sergio Busquets und Gerard Piqué wurden gleich sieben Europameister nominiert. Real Madrid führt mit sechs Nominierungen - zu den vier bereits genannten Spielern gesellen sich noch Cristiano Ronaldo und Karim Benzema - die Liste vor dem FC Barcelona (fünf) an.

Löw, Klopp und Heynckes bei den Trainern dabei

Mit gleich drei Namen ist der deutsche Fußballer bei den Trainern vertreten. Bundestrainer Joachim Löw schaffte es ebenso in die Vorauswahl der zehn nominierten Trainer wie Meisterscoach Jürgen Klopp von Borussia Dortmund Bayern-Trainer Jupp Heynckes.

Die Listen wurden durch Experten der FIFA-Fußballkommission sowie der Kommission für Technik und Entwicklung gemeinsam mit einer Expertengruppe der Fußball-Fachzeitschrift "France Football" erstellt. Am 29. November werden die FIFA und France Football auf einer Pressekonferenz in der brasilianischen Metropole Sao Paulo die Namen der je drei Spieler und Spielerinnen sowie der je drei Männer- und Frauen-Fußballtrainer bekanntgeben, die bei der Wahl durch Journalisten, Nationaltrainer und Nationalmannschaftskapitäne die meisten Stimmen erhalten haben. Allerdings werden weder Sieger noch Reihenfolge genannt. Dies geschieht erst auf der feierlichen Gala am 7. Januar in Zürich.

Von Matthäus bis Messi