DFB-Pokal

FCA: Ohne Oehrl, mit Mölders

Augsburg: Platzt in Münster der Knoten?

FCA: Ohne Oehrl, mit Mölders

Zum Verzweifeln: FCA-Stürmer Stephan Hain.

Zum Verzweifeln: FCA-Stürmer Stephan Hain. picture alliance

"Wir hätten noch 14 Halbzeiten spielen können, ohne ein Tor zu erzielen", sagte Sebastian Langkamp nach dem 0:2 gegen den Hamburger SV: "Das passiert uns zum wiederholten Mal." 118 Torschüsse gaben die Augsburger bisher ab, nur 29 davon gingen aufs Tor, fünf (davon drei beim 3:1 gegen Bremen) rein - der FCA trifft nicht nur nicht ins Tor, er trifft nicht einmal das Tor und stellt das harmloseste Team der Liga.

Platzt auf Pokalebene der Knoten? "Wir müssen im Angriff konsequenter agieren", weiß Trainer Markus Weinzierl, der in Münster "eine unheimlich schwere Aufgabe" erwartet. Zumal er im Angriff erneut mit Ausfällen umgehen muss.

Oehrl fällt aus - Mölders fährt mit

So traten Torsten Oehrl (Infekt) und Giovanni Sio (angeschlagen) die Reise gar nicht erst an. Dafür aber Sascha Mölders. Der Torjäger arbeitete sich nach seinem Knöchelbruch wieder heran und sammelte in der Regionalliga-Reserve des FCA Spielpraxis. Am Samstag traf er beim 5:2 gegen Eintracht Bamberg dreimal.

Ein Fragezeichen steht zudem noch hinter dem Einsatz von Dominik Reinhardt. Der ehemalige Nürnberger erlitt gegen den HSV eine Fußverletzung.

Mit der Partie in Münster steht ein besonderes Spiel für Walther Seinsch an. Der 71-Jährige lebt derzeit in Telgte bei Münster und ist Mitglied beim SC Preußen. Allerdings ist er auch immer noch Vorstandsvorsitzender des FC Augsburg. Und als Vereins-Boss drückt er dem Team von Markus Weinzierl die Daumen. "Ein Sieg ist wichtig für das Selbstbewusstsein und für den Kassenwart", meinte Seinsch gegenüber der "Augsburger Allgemeinen".