Regionalliga

Routinier Dzaka findet den Rhythmus

Koblenz: Positiver Trend unter Trainer Neustädter

Routinier Dzaka findet den Rhythmus

Anel Dzaka (li.) mit Kevin Großkreutz

Unumstrittener Chef auf dem Platz: Koblenz-Kapitän Anel Dzaka (li.), hier im Disput mit Dortmunds Kevin Großkreutz. imago

Mehr Konstanz in den Leistungen ist das vorrangige Ziel Neustädters, eine Maßgabe, die offenbar umgesetzt wird. "Wir sind stabiler geworden", findet Dzaka, "man sieht, was möglich ist, wenn alle gemeinsam gegen den Ball arbeiten."

Auch der 32-Jährige selbst findet derzeit mehr und mehr seinen Rhythmus. Nach vierjähriger Abstinenz von der TuS hatte Dzaka zu Beginn der Saison mit Anpassungsproblemen zu kämpfen, zumal ihm lange Zeit die Wettkampfpraxis gefehlt hatte. Inzwischen kann der Rückkehrer und einstige Held aus besseren Tagen die hohen Erwartungen erfüllen, ist unumstrittener Chef auf dem Platz. "Wir haben einige junge Spieler in der Mannschaft, denen ich helfen will", sagt der Ex-Zweitliga-Profi, "wichtig ist, dass jeder seine Aufgabe erfüllt." Der Aufschwung der vergangenen Wochen bestätigt den Kapitän in seiner Prognose, "dass wir sicher nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben werden".

Obwohl die Koblenzer inzwischen nur noch vier Punkte Rückstand auf einen Aufstiegsrelegationsplatz haben, will Dzaka vor der Partie beim FC Homburg (noch) nichts von höheren Zielen wissen. Einen vorsichtigen Blick nach oben wagt der Routinier dennoch: "Wenn es uns gelingt, eine Serie zu starten, ist vieles möglich."

Sven Sabock