Vor dem Revierderby: Auch Draxler trainiert wieder

Dortmunder Lazarett lichtet sich

Für Mats Hummels und Ilkay Gündogan (v.l.) sieht es fürs Wochenende gut aus, ein Fragezeichen steht dagegen hinter Marcel Schmelzer.

Für Mats Hummels und Ilkay Gündogan (v.l.) sieht es fürs Wochenende gut aus, ein Fragezeichen steht dagegen hinter Marcel Schmelzer (re.). imago

Die Nationalspieler Hummels (Rückenbeschwerden und Mittelfußprellung) und Gündogan (Stauchung der Lendenwirbelsäule) hatten wegen ihrer Verletzung auch die Teilnahme an den beiden WM-Qualifikationsspielen der DFB-Auswahl in Irland und gegen Schweden absagen müssen. "Es geht deutlich aufwärts", so Gündogan. Hummels gab von seiner Seite grünes Licht: "Ich verspüre keine Probleme mehr."

Beide Spieler stehen inzwischen wieder im Training, gleiches gilt für den angeschlagenen Sebastian Kehl (muskuläre Probleme). Bender (Schädel- und Augapfelprellung) hat bereits am Freitag die Übungseinheiten wieder aufgenommen.

Definitiv fehlen gegen die Königsblauen wird der Pole Jakub Blaszczykowski wegen des beim 1:1 in Hannover erlittenen Teilrisses der Syndesmose sowie des Außenbandes am linken Sprunggelenk. Neue Sorgen dagegen machen sich die Dortmunder um Marcel Schmelzer, der wegen einer schmerzhaften Knochenstauchung kurzfristig nicht am WM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf gegen Schweden teilnehmen konnte.

Draxler nach Unterarmbruch vor Comeback

Bei der Stevens-Elf steht unterdessen Julian Draxler vor seinem Comeback. Der 19-Jährige hatte in der Champions League gegen den französischen Meister Montpellier HSC Anfang Oktober einen Bruch des Unterarms erlitten. Eine Spezialschiene ermöglichte dem 19-Jährigen die schnelle Rückkehr ins Training. "Mein Programm wird jetzt Stück für Stück gesteigert. Anfangs musste ich mich erst an die Schiene gewöhnen, aber während des Trainings wurde es immer besser", wird Draxler auf der Website der Schalker zitiert. Ob der Mittelfeldspieler schon am Samstag wieder im Kader steht, ließ Trainer Huub Stevens offen. "Wir werden nichts überstürzen und kein Risiko eingehen", so der Trainer.