Nationalelf

Niederlande und Russland auf Kurs

U-21-Play-offs: England und Frankreich zittern

Niederlande und Russland auf Kurs

Marco van Ginkel

Ihm gelang in der Slowakei ein Doppelpack: Marco van Ginkel. imago

Während sich die Russen im Hinspiel am Freitag in Tschechien 2:0 (1:0) durchsetzten und damit beste Karten im Rückspiel am kommenden Dienstag haben, mussten sich die Engländer mit einem 1:0 (0:0) zu Hause gegen Serbien begnügen. Frankreich schaffte vor heimischem Publikum ebenfalls nur ein 1:0 (1:0) gegen Norwegen.

Beide Tore für die Sbornaja erzielte Stürmer Smolov (33., 74./Foulelfmeter) vom russischen Klub Anschi Machatschkala. Für England besorgte Dawson (65./Foulelfmeter) den entscheidenden Treffer. Frankreich durfte sich bei Varane bedanken, der in der 22. Minute den Siegtreffer erzielte.

Oranje jubelt in der Slowakei

Die Niederlande haben den Grundstein für die Teilnahme an der U-21-Europameisterschaft 2013 in Israel gelegt. Das Team von Trainer Cor Pot, der den Gladbacher Luuk de Jong in der Startelf brachte, gewann in der Slowakei mit 2:0 und hat vor dem Rückspiel am kommenden Montag nun beste Aussichten auf die Finalrunde. "Jong Oranje" musste zuvor aber einen schweren Gang antreten, denn die Slowaken spielten zu Beginn munter mit und hatten durch den Nürnberger Robert Mak die erste gute Chance - Kelvin Leerdam rettete allerdings noch vor der Linie für seinen bereits geschlagenen Schlussmann Jeroen Zoet.

Danach verflachte die Partie jedoch, sodass es lange Zeit keine Großchancen zu sehen gab. Die Slowaken zeigten sich zwar etwas bemühter, strahlten aber kaum Torgefahr aus. Anders die Niederlande, die nach 55 Minuten durch Marco van Ginkel in Führung ging. Als dann die Slowaken immer mehr öffneten und auf den Ausgleich drängten, glückte van Ginkel der entscheidende Treffer zum 2:1-Endstand (81.).

Rodrigo reißt für Spanien die Tür sperrangelweit auf

Auf Wiedergutmachung ist man in Spanien nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei den olympischen Spielen in London aus. Das geht am besten mit Siegen und einen solchen fuhren die favorisierten Iberer zuhause gegen Dänemark ein. Der Titelverteidiger riss die Tür für die Endrunde sperrangelweit auf und gewann gegen die Skandinavier klar mit 5:0. Hauptsächlich dafür verantwortlich zeichnete Rodrigo. Der gebürtige Brasilianer, der für Benfica Lissabon stürmt, brachte die Spanier mit einem lupenreinen Hattrick (16., 18., 21.) noch vor der Halbzeit auf die Siegerstraße. Nach Wiederanpfiff gelangt ihm auch noch Treffer Nummer vier (66.), ehe ein anderer ran durfte. Mathias Jörgensen foulte Isco im eigenen Sechzehner, der Gefoulte trat selbst an und besorgte per Elfmeter den 5:0-Endstand (79.).