Bundesliga

Hecking reagiert gelassen auf Maks Zwitscherattacke

Nürnberg: Slowake entschuldigt sich

Hecking reagiert gelassen auf Maks Zwitscherattacke

Robert Mak

Erst geschmort, dann gemeckert: Robert Mak nach seiner Auswechslung auf der Freiburger Ersatzbank. imago

"Ich möchte erst selbst mit ihm sprechen", erklärte Hecking auf die Frage, ob Mak bestraft wird. "Es ist normal, dass im Fußball-Geschäft auf den Trainer geschimpft wird. Aber er muss aufpassen, wo er es macht. So geht es nicht, dass wird er merken", erklärte er.

Der 21-Jährige soll unter seinem mittlerweile abgeschalteten Account "Robiant14" in einer Mischung aus slowakisch und englisch folgende Schimpftirade getwittert haben: "Futbal je jedna vyjebana politika!!!!! I hate it!!!! Skurveny Trener." Das bedeutet übersetzt soviel wie: "Fußball ist eine verschissene Politik. Ich hasse es. Verdammter Trainer." Kurz darauf soll Mak dann auf der selben Plattform verkündet haben. "Ich habe das nicht geschrieben, jemand benutzte meinen Account! Sorry!"

zum Thema

Irgendetwas muss Mak aber wohl gesagt haben, denn er ließ auch verkünden: "Sorry was emotional!!! I will fight and keep going!!". Auch gegenüber Hecking wählte er reumütige Worte. "Er hat sich heute früh bei mir per SMS entschuldigt", sagte Hecking am Sonntag und war bemüht, das Thema nicht zu hoch zu hängen: "Er ist noch ein junger Bursche, der auch mal Fehler macht."

Laut Hecking befindet sich Mak auch "im Austausch" mit FCN-Sportvorstand Martin Bader. Über mögliche Konsequenzen werden die Verantwortlichen erst entscheiden, wenn der Mittelfeldspieler wieder von seiner Länderspielreise mit der Slowakei mit den Spielen gegen Lettland und Griechenland am 17. Oktober nach Nürnberg zurückkehrt.