Champions League

Kroos: "Ich weiß ja, was ich kann"

München: kicker-Interview mit Toni Kroos

Kroos: "Ich weiß ja, was ich kann"

Toni Kroos

Bärenstark: Toni Kroos ist fulminant in die neue Saison gestartet. Getty Images

In München hat die deutsche Meisterschaft in diesem Jahr natürlich oberste Priorität, nachdem Dortmund zuletzt zweimal in Serie die Schale "entführt" hat. Doch damit möchte sich Kroos keineswegs zufrieden geben. Für die deutsche Meisterschaft sei er ohnehin optimistisch, aber er werde auch alles tun, um den Titel in der Champions League zu gewinnen. "Ein anderes Ziel gibt es nicht für uns."

Große Worte alleine werden dafür nicht reichen, aber er hat bereits bewiesen, zu was er imstande ist. Im ersten Gruppenspiel gegen Valencia (2:1) lieferte er eine Galavorstellung ab (kicker-Note: 1). Aber auch in der Bundesliga zeigte er sich in bestechender Form. Gegen Stuttgart (6:1), Mainz (3:1) und auf Schalke (2:0) traf er jeweils - meist sehr sehenswert. Seine Erklärung für den tollen Start ist denkbar einfach. Er habe einfach an die Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen und sich in bestimmten Bereichen verbessern wollen.

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Den erhöhten Konkurrenzdruck bei den Bayern beeinflusse seine Leistung hingegen nicht. "Ich weiß ja, was ich kann", verlässt er sich ganz auf sein Potenzial. In der Saison 2009/10 spielte er in Leverkusen bereits groß auf. Mit 19 Jahren wurde er im Winter 2009 an den Werksklub ausgeliehen. Bereits in der Saison 2009/10 startete er durch (33 Einsätze, neun Tore, zwölf Vorlagen). Klar, dass die Bayern den ausgeliehenen Mittelfeldspieler wieder zurück haben wollten. Es ist unumstritten, dass Kroos hochveranlagt ist, deshalb liege bei ihm die Messlatte auch höher, gibt er zu und im Interview lässt er keine Zweifel daran, dass er sich den Ansprüchen stellen wird.

Lesen Sie das ganze zweiseitige Interview mit Toni Kroos in der Montagausgabe des kicker-sportmagazin. "Chelsea ist verarbeitet", sagt er. Doch wie haben die Bayern auf die Final-Niederlage reagiert? Mit den Transfers, mit einer klareren Hierarchie und einer präzisierten Spielweise. Lesen Sie die Analyse von kicker-Chefreporter Karlheinz Wild.

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