Regionalliga

Düngers Sturmhoch

Auerbach: Selbstbewusst gegen RB Leipzig

Düngers Sturmhoch

Marcel Schuch

Eine der Hoffnungen des VfB gegen RB Leipzig: Auerbachs Torjäger Marcel Schuch. imago

Nur Optimisten hatten den Vogtländern einen so guten Start prognostiziert. Doch nach fünf Spielen steht Auerbach auf dem dritten Platz und erwartet RB Leipzig zum Spitzenspiel.

Dass sie gegen den Spitzenreiter nicht ganz chancenlos sind, liegt auch in der Heimstärke begründet. Seit anderthalb Jahren hat das Team von Trainer Steffen Dünger im VfB-Stadion nicht mehr verloren. "Wir sind heiß aufs Spiel gegen RB Leipzig, denn wir wollen unsere gute Heimserie fortsetzen", strotzt auch VfB-Stürmer Marcel Schuch vor Selbstvertrauen. Sein Name allein liefert schon ein zweites Argument für Auerbacher Hoffnungen: Mit drei Treffern hat sich der VfB-Torjäger optimal an die neue Liga gewöhnt. Ob der antrittsschnelle Stürmer nicht sogar in der Regionalliga besser seine Stärken ausspielen könne? "Davon würde ich nicht sprechen", weist Schuch darauf hin, dass er bereits in der Oberliga die Auerbacher Torgarantie war.

Doch nicht nur er steht für die Offensivstärke des Aufsteigers: Mit dem Ex-Meuselwitzer Sturmtank Martin Bocek verfügt Trainer Steffen Dünger über einen komplett anderen Stürmertypen als den schnellen Schuch. Der fast zwei Meter große Tscheche kann nicht nur die Bälle verteilen, sondern auch für Ruhe im Offensivspiel sorgen. Schon allein diese Kombination war für die fünf VfB-Tore bislang verantwortlich.

Doch Trainer Dünger ist in der Offensive noch flexibler: Mit Carsten Pfoh verfügt er über eine Alternative. Der 28-Jährige ist eher der Kämpfertyp, der eine Abwehr beschäftigen kann.

Mit Roy Blankenburg holte Auerbach in der Sommerpause zudem noch einen Strafraumstürmer. Also die Qual der Wahl für Dünger? "Ich bin natürlich froh darüber und kann je nach Spiel und Situation variieren."

Zuletzt in Torgelow reichte aber selbst die Stürmer-Rotation nicht für einen Punkt. "Deshalb stecken wir nicht auf, denn unser Spiel war ja gar nicht so schlecht", schöpft Schuch selbst aus dem 1:2 vom vergangenen Wochenende Hoffnungen für die Partie gegen RB Leipzig.

Marcus Schädlich