3. Liga

Schmidt irritiert und lacht

Burghausen - Rostock: Wolf verletzt sich

Schmidt irritiert und lacht

Patrick Wolf

Ihm droht ein langer Ausfall: Rostocks Innenverteidiger Patrick Wolf. imago

Bei Wacker war nach der desolaten Vorstellung in Saarbrücken (0:3) Wiedergutmachung angesagt. Trainer Georgi Donkov veränderte sein Team deshalb gleich auf vier Positionen und bewies dabei ein gutes Händchen. So gelang dem hineinrotierten Heiko Schwarz die befreiende Führung, und auch die beiden Debütanten Felix Luz und Michael Schick wussten zu überzeugen.

Ronald Schmidt hat es nach seinem direkt verwandelten Freistoß die Sprache verschlagen. "Ich habe nichts zu sagen", lachte er nach seinem 215. Ligaspiel für Wacker. Donkov war angesichts der Leistungsschwankungen seiner Spieler irritiert: "Ich weiß nicht, ob die Spieler Zwillinge haben."

Ernüchterung herrschte dagegen bei den 200 Rostocker Anhängern, die ihre Mannschaft quer durch die Republik begleiteten. So ist Hansa seit mittlerweile fünf Partien sieglos und hinkt den eigenen Ansprüchen gehörig hinterher. Die Norddeutschen hatten zwar mehr Ballbesitz, entwickelten aber keinen Zug zum Tor.

Dementsprechend unzufrieden zeigte sich Wolfgang Wolf: "Die Niederlage war unnötig. Wir hatten gefühlte 80 Prozent Ballbesitz." Die Sorgenfalten des Trainers sind noch größer geworden, nachdem sein Sohn Patrick mit einer Knöchelverletzung vom Platz musste. Es ist zu befürchten, dass der Innenverteidiger nun längerfristig ausfallen wird.

Alexander Nöbauer