2. Bundesliga 2002/03, 14. Spieltag
01:48 - 18. Spielminute

Tor 1:0
Schur

Frankfurt

20:14 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Buck
für D. Weiland
Mainz

20:14 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Schwarz
für Auer
Mainz

20:26 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Diakité
für Kryszalowicz
Frankfurt

20:28 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Branco
für S. Günther
Frankfurt

20:37 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Azaouagh
für Babatz
Mainz

20:43 - 84. Spielminute

Spielerwechsel
Cimen
für Streit
Frankfurt

SGE

M05

14. Spieltag, Eintr. Frankfurt - FSV Mainz 05 1:0 (1:0)

Schur köpft die Hessen zum Sieg

Das Derby zwischen Frankfurt und Mainz begann gemächlich, keines der beiden Teams wollte dem anderen ins offene Messer laufen. So dauerte es bis zur 18. Minute, als es zum ersten Mal vor dem Tor der Mainzer gefährlich wurde. Nach der dritten Ecke in Folge stieg Schur höher als Abel und FSV-Keeper Wache konnte das Leder nicht mehr von der Linie wischen - mit der ersten Chance ging die Eintracht in Führung.


Der 14. Spieltag im Überblick


Zwar standen die Mainzer im Mittelfeld recht ordentlich, doch brauchte die Elf von Trainer Jürgen Klopp viel zu lange, um auf Angriff umzuschalten. So blieb Woronins erster Warnschuss aus der zweiten Minute die erste Gelegenheit der 05er im ersten Durchgang überhaupt. Das Spiel der Frankfurter profitierte vor allem in den 45 Minuten von den starken Außenbahnspielern Streit (rechts) und Bürger, die in der Mitte immer wieder mit gefährlichen Flanken Kryszalowicz oder Guié-Mien suchten.

Mit Beginn des zweiten Abschnitts waren es erneut die Frankfurter, die die Akzente setzten. Günther, der in dieser Saison das erste Mal in der Startformation stand, prüfte Wache mit einem strammen Distanzschuss (48.) und in der 52. Minute kam Guié-Mien zum Abschluss, doch der Kongolese verzog vom Strafraum. Der Mainzer Trainer Klopp reagierte auf das lustlose Gekicke seiner Akteure und wechselte in der 55. Minute doppelt: Schwarz und Buck kamen für Dennis Weiland und Auer, der erneut sehr blass blieb.

Frankfurt musste nur ein Mal durchatmen, als sich Thurk in der 68. Minute durch die Hintermannschaft der Hessen dribbelte, doch aus acht Metern am herausstürzenden Eintracht-Keeper Nikolov scheiterte. Obwohl Fankfurt über weite Strecken das Spiel kontrollierte, hatte Buck in der 77. Minute nach einer der wenigen gelungenen Staffetten der Mainzer über Woronin und Kramny die Riesenchance zum Ausgleich, doch der Ex-Lauterer schob Nikolov aus kürzester Distanz den Ball in die Arme.

Frankfurt holte sich verdient drei Punkte und zieht als Tabellenzweiter nach Punkten mit dem 1. FC Köln gleich. Die Eintracht kontrollierte fast über die gesamte Spielzeit das Geschehen und hätte schon frühzeitig den Sack zumachen müssen. Mainz wachte zu spät auf und wurde dafür bestraft.