21:28 - 54. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Auer
für Melunovic
Mainz

21:35 - 60. Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Riether
Freiburg

21:50 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Tanko
für Coulibaly
Freiburg

21:53 - 79. Spielminute

Spielerwechsel (Mainz)
Kramny
für Thurk
Mainz

21:57 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
But
für Tskitishvili
Freiburg

22:00 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Iashvili
für Ramdane
Freiburg

M05

SCF

2. Bundesliga

"Joker" Tanko hatte den Sieg auf dem Fuß

7. Spieltag, FSV Mainz 05 - SC Freiburg 0:0

"Joker" Tanko hatte den Sieg auf dem Fuß

FSV-Coach Jürgen Klopp hatte keinen Grund, seine Startaufstellung nach dem deutlichen Sieg der Vorwoche in St. Pauli (4:1) zu ändern. Die Rheinhessen begannen mit den drei Spitzen Woronin, Thurk und Melunovic, der erneut den Vorzug vor Youngster Auer erhielt. Freiburg, das zuletzt Union Berlin mit 4:0 vom Platz geschickt hatte, musste im letzten Moment auf den angeschlagenen Iaschwili verzichten. Für ihn stürmte Coulibaly neben Ramdane.


Das Spiel im Live-Ticker Der 7. Spieltag im Überblick


Der Bundesliga-Absteiger startete offensiv am Bruchweg. Bereits nach 33 Sekunden musste FSV-Schlussmann Wache bei einer eigentlich verunglückten Bajramovic-Flanke Kopf und Kragen riskieren. Das Leder senkte sich gefährlich in Richtung kurzes Eck, im Verbund mit dem Pfosten bereinigte der Keeper die Situation. Beide Teams konnten in den Folgeminuten allerdings nicht halten, was dieser anfängliche Aufreger versprach. Vor allem das Angriffspiel der Hausherren kam zunächst überhaupt nicht in Schwung, die Kreativspieler im Mittelfeld fanden kein Rezept gegen die aggressiv zu Werke gehenden Breisgauer. Auf der Gegenseite blitzte die Gefährlichkeit der Gäste Mitte des ersten Abschnitts mehrfach durch. Kobiaschwili brachte Coulibaly (21.) und Bajramovic (24.) in Schussposition, der Torerfolg blieb aber aus. Erst nach einer guten halben Stunde erkämpfte sich der FSV eine Überlegenheit. Torjäger Woronin hatte mit zwei Flachschüssen Pech (34., 40.), dazwischen musste Riether nach einem Thurk-Kopfball auf der Torlinie klären. Die Spieler von Volker Finke konnten sich in den letzten Minuten vor der Pause kaum mehr befreien. Dennoch ging der Pausenstand in Ordnung, zu spät hatte sich die Mainzer Offensive in Szene setzen können.

Der FSV wollte sein engagiertes Spiel auch nach Wiederbeginn fortführen. Mit Auer für Melunovic kam nach 54 Minuten eine frische Spitze, die die Ambitionen der Klopp-Elf auf den fünften Saisonsieg unterstreichen sollte. Engagement ja, Torchancen nein. Freiburg konnte sich rasch wieder befreien, die Partie war wieder ausgeglichen, leider in dieser Phase jedoch auch ausgeglichen schlecht. Lediglich Berner (59.), der nach einem Freiburger Konter im letzten Moment gestoppt wurde, und Thurk, der zehn Minuten später freistehend nach Auer-Zuspiel versagte, durchbrachen die ansonsten doch wenig zielgerichteten Aktionen der Akteure. Zu Beginn der packenden Schlussviertelstunde dann der schönste Angriff der Gäste bis dahin: Zeyer mit energischem Antritt und geschickten Zuspiel auf Coulibaly, der aus halblinker Position den langen Pfosten trifft (75.). Fünf Minuten später vergab auch der für Coulibaly gekommene Tanko allein vor Wache. Der Mainzer Kapitän bewahrte mit einer Fußabwehr sein Team vor dem möglicherweise entscheidenden Rückstand (80.). Den letzten Tempogegenstoß der am Ende überlegenen Freiburger vergab Kobiaschwili bedrängt von Muftawu (89.).

Tore und Karten

Tore Fehlanzeige

Mainz

Wache 2 - Muftawu 3, Bulajic 3, Neustädter 2, Rose 2,5 - Babatz 3,5, Schwarz 2,5, D. Weiland 3 - Thurk 3 , Melunovic 4 , Voronin 3,5

Freiburg

Golz 2 - Kondé 3,5, Diarra 2, Riether 2,5 , Berner 3,5 - A. Zeyer 3, Bajramovic 2, Tskitishvili 2,5 , Kobiashvili 2,5 - Ramdane 4 , Coulibaly 3

Schiedsrichter-Team

Hermann Albrecht Kaufbeuren

2
Spielinfo

Stadion

Bruchwegstadion

Zuschauer

16.012

Letztlich blieb es beim für Mainz doch etwas glücklichen 0:0, das den Gästen aus Freiburg die Tabellenführung brachte. Bis auf eine starke Viertelstunde vor der Pause konnte sich die Klopp-Elf nicht entscheidend gegen aggressive Breisgauer durchsetzen. Die hatten ihrerseits ein Chancenplus und Pech bei zwei Aluminiumtreffern. Das Spiel am Bruchweg riss das Publikum über weite Strecken mit, auch wenn es nicht immer hochklassig war.