Bundesliga 2002/03, 34. Spieltag
15:40 - 11. Spielminute

Gelbe Karte
Frings
Dortmund

15:55 - 25. Spielminute

Tor 1:0
Rosicky
Rechtsschuss
Vorbereitung Ricken
Dortmund

15:57 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Topic
Cottbus

16:15 - 45. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Rozgonyi
für Hujdurovic
Cottbus

16:48 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Latoundji
Cottbus

16:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Reina
für Ewerthon
Dortmund

16:57 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
V. da Silva
Cottbus

17:01 - 74. Spielminute

Tor 1:1
Rost
Kopfball
Vorbereitung T. Reichenberger
Cottbus

17:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Amoroso
für Ricken
Dortmund

17:02 - 76. Spielminute

Gelbe Karte
Ricken
Dortmund

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Addo
für S. Reuter
Dortmund

17:15 - 89. Spielminute

Gelbe Karte
Addo
Dortmund

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Mattuschka
für Juskowiak
Cottbus

BVB

FCE

34. Spieltag, Bor. Dortmund - Energie Cottbus 1:1 (1:0)

Dortmund verschenkt den Sieg gegen Cottbus

Der Trainer von Borussia Dortmund, Matthias Sammer, stellte sein Team gegenüber dem 0:0-Unentschieden am vergangenen Spieltag in Kaiserslautern nicht um. Die gleiche Elf sollte sich auch gegen Cottbus versuchen. Eduard Geyer, der Trainer von Energie Cottbus stellte gegenüber dem 2:1-Sieg gegen Nürnberg in der Vorwoche auf einer Position um. Für Mattuschka kam wieder Hujdurovic ins Team. Was einer Umstellung auf vier Verteidiger gleichkommt.


Das Spiel im Live-Ticker Der 34. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels

Gunnar Berntsen Tor

2
Spielnote

3,5
Tore und Karten

1:0 Rosicky (25', Rechtsschuss, Ricken)

1:1 Rost (74', Kopfball, T. Reichenberger)

Dortmund

Weidenfeller 3 - Wörns 4,5, Madouni 4, S. Reuter 4 , Dede 3,5 - Frings 4 , Kehl 5, Rosicky 3,5 , Ricken 5 - Koller 5, Ewerthon 3

Cottbus

Berntsen 2 - Hujdurovic 5,5 , V. da Silva 3 , Berhalter 3, Z. Löw 3,5 - Latoundji 3,5 , Reghecampf 4, Rost 3 - Topic 3 , Juskowiak 5 , T. Reichenberger 3,5

Schiedsrichter-Team

Peter Sippel München

3
Spielinfo

Stadion

Westfalenstadion

Zuschauer

68.000

Der BVB startete konzentriert und mit viel Schwung in die Begegnung. Cottbus wurde am eigenen Strafraum förmlich eingeschnürt. Doch vor allem Ricken und Koller vergaben in der Anfangsphase gute Torchancen. Nach einer guten Viertelstunde kam Cottbus etwas besser ins Spiel und die Lausitzer wagten sich erstmals geordnet über die Mittellinie. Doch dann schlichen sich Unsicherheiten in den Cottbuser Deckungsverband ein. Den ersten groben Fehler nutzten die Dortmunder auch prompt zur Führung. Berhalter und Löw standen sich an der Strafraumgrenze gegenseitig im Weg. Ricken schnappte sich den Ball und setzte den völlig freien Rosicky ein, der ohne Mühe aus zehn Metern ins kurze Eck des Cottbuser Tores einschob. Auch in der Folgezeit kam Cottbus kaum aus der eigenen Hälfte. Dortmund zog in der letzten Viertelstunde noch einmal das Tempo an und kam zu Chancen im Minutentakt. Nur Torhüter Berntsen stemmte sich verzweifelt gegen die Niederlage. Der Keeper der Lausitzer hielt, was zu halten war und hatte zwei Mal Glück. Zunächst köpfte Rosicky völlig freistehend an die Latte des Cottbuser Tores. Dann hämmerte Ewerthon aus sieben Metern einen Direktschuss an die Unterkante der Latte. Der Ball sprang ins Feld zurück, und Cottbus‘ Abwehr konnte klären. So konnte der BVB mit dem Verlauf der ersten Hälfte durchaus zufrieden sein, jedoch nicht mit der Torausbeute. Cottbus brauchte viel Glück, um nicht mit einem höheren Rückstand in die Pause zu müssen. Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte Energie Cottbus, eine Art Angriffsspiel aufzuziehen, doch zwingende Angriffe oder gar Torchancen für die Lausitzer blieben aus. Gegen den unbeweglichen Aufbau der Cottbuser hatte die Dortmunder Abwehr auch wenig Probleme. Nach zehn Minuten im zweiten Abschnitt zog Dortmund das Tempo wieder an und kam auch sofort wieder zu guten Torchancen. Doch Ricken ließ zwei Riesenchancen aus. In der 68. Minute kam Energie Cottbus erstmals gefährlich vor das BVB-Tor. Kehl hatte den Ball am gegnerischen Strafraum vertändelt, und die Lausitzer konterten schnell über Latoundji, der Topic einsetzte. Der lief über das halbe Feld auf Weidenfeller zu, traf mit seinem Flachschuss allerdings nur das Außennetz. Unverständlicherweise nahm daraufhin Dortmund das Tempo völlig aus dem Spiel, verlegte sich auf das Halten des Ergebnisses und wirkte verhalten und ängstlich. Folgerichtig kam Cottbus besser ins Spiel und nach 75 Minuten zum überraschenden Ausgleich. Reichenberger hatte auf der rechten Seite viel Zeit zu flanken. Seine Hereingabe fand den völlig freien Rost, der problemlos zum Ausgleich einköpfen konnte. Dortmund warf noch einmal alles nach vorne. Trainer Sammer brachte mit Reina und Amoroso noch frische Offensivkräfte, doch trotz immer noch hervorragender Einschussmöglichkeiten brachte der BVB den Ball nicht im Cottbuser Tor unter. Cottbus verabschiedet sich damit mit Anstand aus der Bundesliga, während Dortmund mit diesem Unentschieden einen herben Rückschlag im Hinblick auf die Champions-League hinnehmen musste. Durch den Stuttgarter Sieg fiel der BVB noch auf Platz drei zurück und muss in die Qualifikation.