Bundesliga 2002/03, 8. Spieltag
15:41 - 9. Spielminute

Tor 1:0
Agali
Linksschuss
Vorbereitung D. Rodriguez
Schalke

15:47 - 15. Spielminute

Tor 2:0
E. Sand
Rechtsschuss
Vorbereitung Oude Kamphuis
Schalke

16:17 - 45. Spielminute

Tor 3:0
Asamoah
Rechtsschuss
Vorbereitung E. Sand
Schalke

16:50 - 62. Spielminute

Gelbe Karte
Wicky
HSV

16:50 - 63. Spielminute

Spielerwechsel
M. Hanke
für Agali
Schalke

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
K. Christensen
für Hertzsch
HSV

17:10 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
Rahn
für Barbarez
HSV

17:10 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Matellan
für Varela
Schalke

S04

HSV

8. Spieltag, FC Schalke 04 - Hamburger SV 3:0 (3:0)

Schalke mit verdientem Erfolg gegen schwachen HSV

Schalke-Trainer Neubarth krempelte nach dem erfolgreichen 4:0-Auftritt im UEFA-Cup gegen Gomel am Donnerstag sein Team wieder um. Matellan, Büskens, Kmetsch, Vermant, Trojan, Wilmots und Youngster Hanke mussten wieder auf der Bank Platz nehmen. Wie beim 1:2 in Bielefeld standen van Hoogdalem, Rodriguez, Poulsen, Möller, Varela und Sand in der Anfangself, die einzige Änderung war die Hereinnahme von Agali für Wilmots. Kurt Jara ließ auf Seiten des HSV bis auf einen Wechsel die gleiche Anfangsformation vom 3:2-Heimsieg gegen Stuttgart auflaufen. Baur kam für Heinz in die Mannschaft.


Das Spiel im Live-Ticker Der 8. Spieltag im Überblick


Der FC Schalke startete mit viel Engagement in die Begegnung. Gegen die neuformierte Deckung des HSV, der mit Baur in der Mitte einer Dreierkette agierte, gelangen sofort gefährliche Aktionen. Vor allem Hoogma schien die Umstellung größere Probleme zu bereiten. Erst konnte sich Agali gegen den Niederländer durchsetzen und die frühe Führung erzielen (9.). Nur kurze Zeit später ließ der 33-Jährige Sand im direkten Kopfballduell erst ungehindert köpfen und war dann auch im Nachschuss zweiter Sieger gegen den Dänen, so dass es bereits in der 15. Minute 2:0 stand. Auch nach den beiden Treffer blieben die Gelsenkirchener tonangebend. Zwar spielten die Neubarth-Schützlinge nun mit nicht mehr ganz so viel Zug zum Tor wie zu Beginn der Partie, dennoch war man den nur sporadisch nach vorne drängenden Hanseaten weiterhin überlegen. Besonders Asamoah und Agali bekam die Innenverteidiung des HSV nicht in den Griff. Der deutsche Nationalspieler war es dann auch, der praktisch mit dem Halbzeitpfiff den Vorsprung noch erhöhte (45.).

In einer ereignisarmen zweiten Hälfte zeigten sich die Hanseaten etwas bemühter im Spiel nach vorne, allerdings auch nur, weil Schalke 04 nun nicht mehr tat, als die Führung zu verwalten. Einige Male bot man dem HSV durch kleinere Leichtsinnigkeiten im Abwehrverhalten Chancen an zu verkürzen, die jedoch samt und sonders ungenutzt blieben. Dennoch hatte man trotz der veränderten Spielanteile nie das Gefühl, dass S04 in ärgere Schwierigkeiten kommen würde, zu wenig konsequent und durchdacht wirkte das Angriffsspiel der Hamburger.

Von der ersten Minute an waren die Gelsenkirchener ihren Opponenten aus Hamburg in allen Belangen überlegen. Die Umstellung von Vierer- auf Dreierkette von HSV-Coach Kurt Jara misslang gründlich. Die eklatanten Probleme der Verteidiger gegen die spritzigen Schalker Offensivakteure entschieden die Partie früh.