Bundesliga

Xhaka fährt doch nicht mit nach London

Gladbach: Borussia einigt sich mit dem Schweizer Verband

Xhaka fährt doch nicht mit nach London

Granit Xhaka und Lucien Favre

Steht seinem neuen Trainer Lucien Favre nun doch die komplette Vorbereitung zur Verfügung: Granit Xhaka (r.). Getty Images

"Es waren harte, aber faire Verhandlungen", erklärte Borussias Sportdirektor Max Eberl zur Einigung mit den Eidgenossen: "Wir sind froh, dass Granit hier in Mönchengladbach bleibt. Für Borussia, aber auch für Granit persönlich ist diese Entscheidung erfreulich und wichtig."

Mit dem Schweizer Verband wurde vereinbart, dass Xhaka am 15. August mit der A-Nationalmannschaft das Länderspiel in Kroatien absolviert. "Wir glauben, so einen guten Kompromiss gefunden zu haben", sagte Eberl. "Für Granit ist es wichtig, die Vorbereitung bei seinem neuen Verein mitzumachen. Da ihm aber auch seine Karriere in der Nationalmannschaft wichtig ist, ist es gut, dass er im August beim Länderspiel in Kroatien dabei sein kann."

Spielersteckbrief G. Xhaka
G. Xhaka

Xhaka Granit

Schon wieder verlassen hat die Gladbacher nach nur vier Trainingstagen indes ihr zweiter Neuzugang Alvaro Dominguez, der dem spanischen Olympia-Team angehört. Auch der Japaner Yuki Otsu wird in London beim olympischen Fußball-Turnier im Einsatz sein, das am 12. August endet. Schon am 21./22. August ist die Borussia in der Champions-League-Qualifikation gefordert.

Hängepartie um de Jong hält an

Immer mehr zur Hängepartie wird indes die Verpflichtung von Wunschstürmer Luuk de Jong. Zuletzt hatte Twente-Präsident Joop Muntermann öffentlich 20 Millionen Euro für den 21-Jährigen gefordert. "Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich das gehört habe", sagte de Jong niederländischen Medien. In der Hoffnung auf einen Durchbruch reist Eberl am Montag erneut nach Enschede. Zu einem Verzicht auf die ihm vertraglich zustehenden 20 Prozent der Ablösesumme hat sich de Jong schon bereit erklärt.

"Borussia hat die Chance, sich für die Champions League zu qualifizieren. Das ist für mich ein höheres Niveau, auf dem ich mich entwickeln kann, auch mit Blick auf die niederländische Nationalmannschaft", sagte de Jong, der kurz vor der EM aus dem Aufgebot der Elftal gestrichen worden war.