Polen: Smuda nimmt den Kölner nicht mit

Peszko: EM-Ticket weg!

Slawomir Peszko

Der Traum ist geplatzt: Slawomir Peszko ist bei der EM in seinem Heimatland nur Zuschauer. Getty Images

Peszko hatte die Nacht auf Sonntag in einer Ausnüchterungszelle verbringen müssen, weil er als Fahrgast in einem Taxi unter Alkoholeinfluss randaliert haben soll. Der FC griff durch, verhängte eine Geldstrafe, erteilte eine Abmahnung und warf den 27-Jährigen, der sich via FC-Website entschuldigte, aus dem Kader für das Gastspiel in Mainz.

Schlimmer für Peszko jedoch: Auch das EM-Ticket ist weg! "Peszko ist raus", sagte Smuda der polnischen Tageszeitung Przeglad Sportowy. "Er wird nicht zu meinem Team gehören, damit ist das Thema erledigt."

Trainersteckbrief Smuda

Smuda Franciszek

Spielersteckbrief Peszko

Peszko Slawomir

"Vor Wut geschüttelt" habe er sich, als er von dem Vorfall hörte, so Smuda - zumal es nicht Peszkos erste Eskapade war: Der 63 Jahre alte Nationaltrainer berichtete davon, dass Peszko nach einem Freundschaftsspiel im September 2010 in alkoholisiertem Zustand für Ärger im Hotel gesorgt hatte.

Peszko nimmt sich einen Anwalt: "Ich muss meine Ehre retten"

Peszko hat sich inzwischen die Hilfe von einem Anwalt genommen. "Ich muss meine Ehre retten und habe deshalb den Juristen mit der Wahrung meiner Interessen beauftragt. Die Wahrheit über diese Nacht muss ans Tageslicht kommen. Es sind viele Gerüchte und Meldungen im Umlauf, die einfach nicht den Tatsachen entsprechen und verheerende Folgen für mein Familienleben und meine Karriere als Fußballer haben", sagte Peszko dem Kölner "Express" am Dienstag.