2. Bundesliga

MSV bekennt sich zu Oliver Reck

Duisburg: Trainer bleibt trotz Niederlage im Amt

MSV bekennt sich zu Oliver Reck

Duisburgs Verantwortliche im Sky-Interview: Geschäftsführer Roland Kentsch, Manager Ivica Grlic und Trainer Oliver Reck (v.li.n.r.).

Duisburgs Verantwortliche im Sky-Interview: Geschäftsführer Roland Kentsch, Manager Ivica Grlic und Trainer Oliver Reck (v.li.n.r.). imago

"Wir erwarten von unserer Mannschaft, dass sie diese engagierte Leistung gemeinsam mit unserem Trainerteam auch am kommenden Freitag bei Union Berlin zeigt", sagte Grlic nach einem Treffen mit den Gremienvertretern des MSV im Anschluss an das Spiel am späten Freitagabend. Der MSV hat in 2012 noch keinen Punkt gewonnen. "Den Aussagen unserer Spieler entnehmen wir ihr absolutes Vertrauen in Oliver Reck. Sie nehmen wir eindeutig in die Pflicht, ihren Worten Taten folgen zu lassen", sagte Grlic und schaute nach vorne: "In dieser schwierigen Situation müssen wir alle, die Spieler, das Team, die Gremien und natürlich auch die Fans, die uns gegen Fürth wieder so fantastisch unterstützt haben, zusammen stehen. Das wollen und werden wir schon am Freitag in Berlin tun!"

Fürths Trainer Mike Büskens, einst zusammen mit Reck gemeinsam bei Schalke 04 in der Verantwortung, hatte bereits kurz nach dem Abpfiff die Leistung der Duisburger gewürdigt und seinem Freund damit den Rücken gestärkt: "Allerhöchsten Respekt für die Duisburger, mit welcher Leidenschaft sie gespielt haben. Wir hatten das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Der Sieg war verdammt schmutzig." Reck selbst versprach, alles zu tun, damit der MSV in der 2. Liga bleibt. Vor der Partie gegen Fürth war im Vereinsumfeld bereits über Uwe Rapolder als möglichen Reck-Nachfolger spekuliert worden.