1860: Matchwinner Aigner lässt sich nicht umstimmen

Aufstieg: Maurer schlägt jetzt forsche Töne an

Stefan Aigner

Siegtorschütze in Berlin: Stefan Aigner will die "Löwen" am Saisonende dennoch verlassen. imago

Bislang stand das Wort "Aufstieg" beim TSV 1860 auf dem Index. In Berlin war es nun der sonst so vorsichtige Trainer, der als Erster die Zurückhaltung aufgab. "Wir sehen die Aufstiegsplätze nicht mehr nur mit dem Fernrohr, sondern haben sie in Sichtweite", wandelte Reiner Maurer ein Uli-Hoeneß-Zitat ab und belohnte sein Team mit zwei freien Tagen. Kräfte sammeln, lautet die Devise, die nächsten Heimspiele haben es in sich. Mit St. Pauli (5. März) und Greuther Fürth (17. März) geht es gegen zwei direkte Konkurrenten.

Stefan Aigner, der mit seinem neunten Tor Matchwinner war, könnte im Sommer in eine emotionale Zwickmühle geraten. Einerseits ist es sein Kindheitstraum, mit den "Löwen" 1. Liga zu spielen. Andererseits hat er in der Winterpause erklärt, den Verein am Saisonende verlassen zu wollen. Der Hoffnung, ihn umstimmen zu können, verpasste er nun einen Dämpfer. "Ich habe die Entscheidung getroffen, dass ich mich sportlich weiterentwickeln will. Dabei bleibt's!"