St. Pauli: Wermutstropfen zum Jahresabschluss

Tschauners Schulter erfolgreich operiert

Philipp Tschauner (St. Pauli)

Matchwinner unter Schmerzen: St. Pauli-Torwart Philipp Tschauner verletzte sich schwer an der Schulter. Getty Images

Schultereckgelenkssprengung, zwei gerissene Bänder sowie Verdacht auf Verletzung des Bizepsmuskels: Das ist das vorläufige Untersuchungsergebnis bei Tschauner. "Bei einem Zweikampf mit Rob Friend bekam ich seine Hand ins Gesicht. Dadurch habe ich kurz die Orientierung verloren und bin auf die Schulter gefallen - ich habe gleich geahnt, dass etwas kaputt ist", schilderte der Torwart die Szene, die sich in der Schlussphase der Partie ereignete. Tschauner spielte mit großen Schmerzen zu Ende, da St. Pauli bereits dreimal gewechselt hatte.

Trainer Andre Schubert muss für unbestimmte Zeit auf seine Nummer Eins verzichten und gab sich dementsprechend besorgt: "Das ist bitter für den Jungen. Ich gehe davon aus, dass er uns zum ersten Spiel im neuen Jahr nicht zur Verfügung stehen wird - wir müssen von Woche zu Woche sehen, wie der Heilungsprozess verläuft."

Spielersteckbrief Tschauner

Tschauner Philipp

Tschauner hofft indes auf eine baldige Rückkehr: "Es war ein teuer erkauftes Zu-Null-Spiel. Ich hoffe, dass alles gut verläuft und ich so schnell wie möglich zurück sein kann." Der 26-Jährige wurde bereits am Dienstag operiert und beginnt danach mit Reha-Maßnahmen. "Es geht mir den Umständen entsprechend gut", sagte Tschauner, "die Operation ist gut verlaufen - es sind keine Komplikationen aufgetreten." Allerdings habe er in der Nacht "starke Schmerzen" gehabt.

Als Ersatzmann steht Benedikt Pliquett bereit, der von Andre Schubert bisher lediglich bei der 1:2-Niederlage im DFB-Pokal in Trier eingesetzt worden war.