München: Lahm sieht Dortmund als größten Konkurrenten

Robben peilt den BVB an

Arjen Robben

Nimmt einen neuen Anlauf: Bayerns Arjen Robben hofft auf einen Kurzeinsatz gegen Dortmund. picture alliance

"Gerade die ersten beiden Spiele gegen Dortmund und Villarreal sind ganz wichtig", betont Heynckes und weiß, dass er auf den verletzten Bastian Schweinsteiger und den gesperrten Anatoliy Tymoshchuk verzichten muss. Ohnehin haben die Bayern mit 23 Spielern den kleinsten Kader in der Liga (der VfL Wolfsburg ist mit 32 Spielern am breitesten aufgestellt).

Doch es gibt Hoffnung, denn Heynckes kann bald wieder auf den an der Leiste operierten Robben zurückgreifen. Der niederländische Nationalspieler nahm am Donnerstag, einen Monat nach der Operation, erstmals wieder am Mannschaftstraining des FC Bayern teil und weckte damit die Hoffnungen zumindest auf einen Kurzeinsatz beim Bundesliga-Schlager am 19. November (18.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund. Bereits am Mittwoch hatte der Verein mitgeteilt, dass der 27-Jährige „voll im Plan“ liegen würde. Der offensive Mittelfeldspieler hat in dieser Saison nur ein einziges Bundesliga-Spiel über 90 Minuten absolviert.

Lahm sieht BVB als größten Konkurrenten

Ungeachtet der Personalie Robben will Philipp Lahm die Bedeutung des Spiels gegen den amtierenden Meister Dortmund nicht zu hoch hängen. „Wir haben eine sehr gute Möglichkeit auf acht Punkte davonzuziehen. Aber das wäre noch lange keine Entscheidung“, sagte der DFB-Kapitän, der den BVB aber sehr wohl „als schärfsten Konkurrenten“ im Kampf um die Meisterschaft ausgemacht hat.

In der vergangenen Saison hatten die Bayern beide Partien gegen Dortmund verloren (1:3 und 0:2). Doch dies könne man nicht vergleichen. Die Balance zwischen Defensive und Offensive und auch der Teamspirit seien bei den Bayern „viel besser geworden“.