Cottbus: Viele Spieler sind angeschlagen

Wollitz erwägt längere Pause

Claus-Dieter Wollitz

Der Rücken schmerzt: Claus-Dieter Wollitz leidet unter einem Bandscheibenvorfall. imago

"Es geht mir richtig beschissen", kommentierte Wollitz seinen momentanen Gesundheitszustand in der "Bild"-Zeitung und fügte hinzu: "Wenn es so weitergeht, nehme ich im nächsten Jahr eine Auszeit."

Der 46-Jährige will aufgrund von starken Nebenwirkungen wie Knochenschwund und Muskelabbau nicht ständig fitgespritzt werden. Ihm ist die Gesundheit wichtiger als die Karriere. "Andere Trainer arbeiten nicht wie ich seit zehn Jahren in Folge", sagte Wollitz, der seit 2009 Energie Cottbus trainiert und in der Lausitz noch einen Vertrag bis 2013 hat. Zuvor coachte er den VfL Osnabrück und den KFC Uerdingen.

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Energie-Präsident Ulrich Lepsch reagierte gelassen auf die Ankündigungen seines Angestellten: "Dann muss er halt an der Seitenlinie etwas ruhiger werden", sagte er dem SID und versichert: "Bei uns im Verein ist das eigentlich kein großes Thema."

Übungseinheit fordert ihren Tribut

Am Dienstag musste der Cottbuser Kapitän Marc Andre Kruska das Mannschaftstraining kurz vor Schluss abbrechen. Der Mittelfeldspieler trat versehentlich in den Rasen und wurde im Anschluss an die Übungseinheit ärztlich behandelt. Mannschaftsarzt Dr. Koch machte dem 24-Jährigen jedoch Hoffnung am Samstag auflaufen zu können. Die Bänder blieben unversehrt.

Kruska war nicht der Einzige, der nach dem Training über Beschwerden klagte. Daniel Ziebig litt unter Knieproblemen und Julian Börner musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

In den vergangenen Tagen konnten bereits Leonardo Bittencourt und Dennis Sörensen nicht mit der Mannschaft trainieren. Bittencourt kehrte mit einer Zerrung vom U-19-Nationalteam in die Lausitz zurück. Sörensen zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu. Ob die beiden Wollitz gegen die Eintracht zur Verfügung stehen, ist noch offen.