England: Vela erneut verliehen - Gervinho und Song gesperrt

Eboué verlässt Arsenal Richtung Galatasaray

Emmanuel Eboué

Ankunft am Flughafen von Istanbul: Emmanuel Eboué wechselt zu Galatasaray. imago

So hat sich Arsenal mit Galatasaray Istanbul über einen Wechsel von Emmanuel Eboué verständigt. Der Verkauf des Mittelfeldspielers, der seinen Vertrag erst im Januar bis 2014 verlängert hatte, spült etwa 3,5 Millionen Euro in die Kassen der Gunners. Der Ivorer war 2005 vom belgischen Klub Beveren in den Norden Londons gewechselt und absolvierte insgesamt 214 Pflichtspiele im Arsenal-Trikot. In den vergangenen Jahren kam der 28-Jährige, 2006 und 2010 WM-Teilnehmer mit der Elfenbeinküste, über den Status des Ergänzungsspielers allerdings nicht hinaus. Wie Galatasaray am Dienstag vermeldete, erhält Eboué am Bosporus einen Vierjahresvertrag. Der Istanbuler Traditionsklub ist nach einer verkorksten Vorsaison 2011/12 nicht im Europacup vertreten.

zum Thema

Spielersteckbrief van Persie

van Persie Robin

Spielersteckbrief Eboué

Eboué Emmanuel

Spielersteckbrief A. Song

Song Alexandre

Spielersteckbrief Vela

Vela Carlos

Spielersteckbrief Nasri

Nasri Samir

Spielersteckbrief Gervinho

Yao Kouassi Gervais

FC Arsenal - Vereinsdaten

Gründungsdatum

01.05.1886

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Galatasaray Istanbul - Vereinsdaten

Gründungsdatum

20.10.1905

Vereinsfarben

Gelb-Rot

Carlos Vela traut man den Sprung zum Leistungsträger bei Arsenal offenbar immer noch nicht zu. Der Mexikaner wird erneut verliehen, diesmal an den spanischen Erstligisten Real Sociedad. Die zweite Hälfte der vergangenen Saison absolvierte der 22-Jährige auf Leihbasis beim Ligarivalen West Bromwich Albion. Auch Abwehrtalent Botelho (21, seit Januar 2008 bei den Gunners unter Vertrag) soll in Spanien weiter reifen. Nach einem erfolgreichen Gastspiel bei Zweitligist Cartagena verleiht Arsenal ihn an Erstliga-Aufsteiger Rayo Vallecano.

Drei Spiele Sperre für Gervinho und Song

Gervinho

Aktion mit Folgen: Nach der Roten Karte in seinem ersten Premier-League-Spiel muss Gervinho nun dreimal zuschauen. imago

Das Auftaktspiel in Newcastle (0:0) hatte für Arsenal personelle Folgen. Neuzugang Gervinho und Mittelfeldspieler Alex Song wurden vom englischen Verband FA jeweils für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen. Der Angreifer hatte für einen Klaps ins Gesicht von Newcastles Enfant terrible Joey Barton die Rote Karte gesehen. Einen Einspruch Arsenals gegen die Länge der Sperre wies die FA ab. Song hatte sich zuvor zu einem Tritt gegen Barton hinreißen lassen. Nachdem die Szene vom Schiedsrichter unbemerkt geblieben war, wurde der Kameruner per TV-Beweis ebenfalls gesperrt. Ein schmerzhafter Verlust für die Gunners, denn beide Spieler fehlen nun in den Partien gegen Liverpool (H), Manchester United (A) und Swansea (H).

Van Persie trägt die Binde

Nach dem Abgang von Cesc Fabregas nach Barcelona wird Robin van Persie Arsenal in Zukunft als Kapitän aufs Feld führen. "Er ist ein Leader wegen der Art wie er spielt, wegen seiner Einstellung und wegen seiner Begierde zu gewinnen", erklärte Coach Arsène Wenger die Personalie. Van Persie spielt seit sieben Jahren für die Gunners. Der 28-Jährige freut sich auf seine neue Aufgabe: "Als Kapitän ist man ein Botschafter des Klubs und dafür bin ich bereit." Im Ligaspiel gegen den FC Liverpool wird van Persie erstmals als offizieller Kapitän die Binde tragen. Das Play-off-Hinspiel gegen Udinese am Dienstag verpasst er nach seiner höchst umstrittenen Gelb-Roten-Karte aus dem Achtelfinal-Rückspiel beim FC Barcelona (1:3) gesperrt.

Dafür, dass es bei Arsenal in den kommenden Tagen ruhiger wird, spricht nicht allzu viel. Arsène Wenger steht zu Beginn seiner 16. Saison als Gunners-Coach unter Druck wie nie zuvor. Und auf dem Transfermarkt muss unbedingt Ersatz her. Für Fabgregas, aber höchstwahrscheinlich auch für Samir Nasri, dessen Wechsel zu Manchester City wohl in dieser Woche über die Bühne gehen wird. Dass die mitgereisten Arsenal-Fans den Franzosen in Newcastle mit nicht gerade freundlichen Gesängen bedachten, dürfte den Mittelfeldspieler nicht gerade zum Bleiben bewegen. "Ich habe gehört, was die Fans am Samstag über mich gesungen haben", ließ Nasri via Twitter verlauten, "und es ist wirklich respektlos, weil ich noch ein Arsenal-Spieler bin." Die Betonung dürfte auf "noch" liegen.