DFB-Pokal: Spielstätte auch im zweiten Anlauf nicht gefunden

Auch Nürnberg sagt Halle ab

Armin Veh

Weiß immer noch nicht, wo er zum Pokalduell mit der Eintracht hin muss: Armin Veh spielt mit Frankfurt gegen Halle - Ort offen. picture-alliance

"Bei uns findet an jenem Tag das traditionelle Bardenfest statt. Da kommen etwa 250.000 Menschen nach Nürnberg. Es gab Sicherheitsbedenken. Wenn Fan-Gruppen, die sich nicht wohl gesonnen sind, auf dem Bahnhof ankommen, könnte es Probleme geben. Die Sache war uns zu riskant", sagte Christine Schüssler, die Leiterin des Bürgermeister-Amtes, der Mitteldeutschen Zeitung.

Bei Halleschen FC herrscht Entsetzen. "Wir haben bis jetzt nur Absagen bekommen. Viele Alternativen gibt es nicht mehr. Trotzdem suchen wir weiter", sagt HFC-Präsident Michael Schädlich. Das Heimrecht mit Eintracht Frankfurt zu tauschen, lassen die DFB-Regularien nicht zu.

Ursprünglich sollte das Spiel im Dessauer Paul-Greifzu-Stadion angepfiffen werden.

Die Stadt Dessau-Roßlau hatte die Austragung der Partie jedoch aus Sicherheitsgründen am vergangenen Mittwoch wieder abgesagt.

Die Spielverlegung war notwendig geworden, da Halles Kurt-Wabbel-Stadion derzeit umgebaut wird.