Eröffnung der neuen Spielstätte

Arena-Einweihung wird zur Mainzer Fastnacht

Coface-Arena

Neues Schmuckstück in Mainz: Die neue Coface-Arena. picture alliance

"Der Dom wird unser Wahrzeichen der Herzen bleiben. Für die Fußballer haben wir ein neues, modernes Wahrzeichen geschaffen", so Strutz weiter. Zuvor hatte Dimo Wache sein Abschiedsspiel im alten Stadion am Bruchweg gefeiert, die Party ging in der neuen Arena einfach weiter. Unter anderem waren DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach, DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt, DFL-Geschäftsführer Tom Bender, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel und Kardinal Karl Lehmann bei der Eröffnung anwesend.

Rund 1000 Mitwirkende, darunter 800 Mainzer Kinder, waren an der Choreographie beteiligt und zauberten zum Klang von donnernden Trommeln und Klassik-Pop eindrucksvolle Bilder auf den Rasen des neuen Mainzer Fußball-Tempels. Der Plan von Enno-Ilka Uhde ging voll auf, der Performance-Künstler hatte zuvor unter anderem die Einweihung der Münchner Allianz-Arena betreut.

Missstimmung kam lediglich bei der Rede von Kurt Beck auf, der bekennende Fan vom 1. FC Kaiserslautern wurde gnadenlos ausgepfiffen. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident nahm's locker. "Ich bedanke mich für den freundlichen Empfang", sagte Beck und verließ den Rasen. FSV-Boss Harald Strutz reagierte umgehend auf den Affront. "Wir wollen auch hier respektvoll sein, die fairsten Fans der Liga", so der Präsident in seiner Ansprache.

Die Fans auf dem Weg ins neue Stadion

Farbenfroher Umzug: Die Fans auf dem Weg ins neue Stadion. picture alliance

Das Mainzer Stadtoberhaupt Jens Beutel war von der neuen Spielstätte begeistert. "Das Stadion wird uns sportlich und wirtschaftlich voranbringen. Wir haben die Gewissheit, dass der Geist vom Bruchweg heute von der Arena Besitz ergriffen hat. Unser neues Wahrzeichen ist nicht zu übersehen", meinte Beutel.