U17-WM: DFB-Team trifft am Donnerstag auf die USA

Freund dämpft die Erwartungen

Steffen Freund

Respekt vor der USA: Steffen Freund versucht den Druck vom Team zu nehmen. picture alliance

Das Minimalziel ist jedenfalls erreicht: Achtelfinale. Doch nach drei Siegen in drei Spielen hoffen die Junioren nun auf mehr, die USA stehen im ersten Ausscheidungsspiel am Donnerstag (22 Uhr) im Weg.

Den Favoritenstatus auf den Titel weist Trainer Freund dennoch weit von sich. "Wir denken von Spiel zu Spiel. Titelfavoriten sind für mich nach wie vor Brasilien und Gastgeber Mexiko", so Freund nach dem 2:0-Erfolg gegen Panama. "Es war sehr wichtig, mit einem Erfolgserlebnis in die nächste Runde zu gehen", befand der Europameister von 1996 weiter. Erfolgreich und attraktiv: Erst traf Okan Aydin (10. Minute) mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern in den Winkel, dann legte Mitchell Weiser (40.) mit einem technisch perfekten Volleyschuss nach. Einziger Wermutstropfen: Torschütze Aydin sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte und wird gegen die Nordamerikaner fehlen.

Dem Gegner zollt Freund Respekt. "Ich habe das Spiel der USA gegen Neuseeland verfolgt. Im Spiel nach vorn ist es eine sehr gut organisierte Mannschaft", meinte Freund, der mit seinem Team durch den Gruppensieg in Queretaro bleiben und weiterhin auf die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer hoffen kann. Die Partie gegen Panama sahen 28.500 Besucher im Estadio Corregidora.

Spielbericht

Bei einem Sieg gegen die USA würden im Viertelfinale England oder Argentinien auf die deutsche U17 warten, im Halbfinale könnte es zum Duell mit Gastgeber Mexiko oder Frankreich kommen. Bislang ist die DFB-Auswahl mit den Bedingungen im mexikanischen Hochland bei Temperaturen um 30 Grad in 1800 Metern Höhe bestens zurecht gekommen. Andere europäische Teams wie Europameister Niederlande oder Tschechien sind hingegen nicht mehr mit dabei.