Leverkusen: Kroate konnte sich nicht durchsetzen

Bayer schließt Kapitel Vida

Domagoj Vida

Domagoj Vida verlässt Bayer Leverkusen und schließt sich Dinamo Zagreb an. picture alliance

Der 22-Jährige wechselt zurück in seine Heimat und schließt sich dort Dinamo Zagreb an. Über die Transfermodalitäten haben die beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

Der Blondschopf kam erst im letzten Sommer von NK Osijek zu den Rheinländern. Vida ist technisch beschlagen, taktisch gut geschult und kann sowohl auf rechts als auch auf links verteidigen. Als sein Vertrag im April 2010 in trockenen Tüchern war, freuten sich die Bayer-Verantwortlichen über den Neuzugang.

"Domagoj Vida ist ein hoch talentierter Spieler, von dem wir uns sehr viel versprechen. Er hat eine große fußballerische Zukunft vor sich", sagte Bayer-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser damals.

Doch Vida konnte die in ihn gesteckten Erwartungen nicht erfüllen. In der Bundesliga reichte es nur zu einem Einsatz am 25. Spieltag gegen den VfL Wolfsburg (3:0). Ansonsten kam er noch zu acht Einsätzen in der Europa League.

Zuletzt sorgte Vida in seiner Heimat Kroatien für negative Schlagzeilen. In einem Pub soll es zu einem tätlichen Zusammenstoß mit anderen Besuchern gekommen sein. Vida bestreitet zwar die Tat und sprach nur von einer "verbalen Auseinandersetzung", dennoch wurde er von Kroatiens Nationalcoach Slaven Bilic aus dem Aufgebot für das EM-Qualifikationsspiel am 3. Juni gegen Georgien (2:1) gestrichen.