Bundesliga

Rekord! Über 42.000 Fans pro Bundesligaspiel

Leichter Rückgang in Liga zwei

Rekord! Über 42.000 Fans pro Bundesligaspiel

Fans von Borussia Dortmund

Kein Platz mehr frei - in Dortmund sowieso: Bundesliga-Fußball boomte auch 2010/11. Getty Images

Insgesamt zählte die DFL 12,88 Millionen Besucher in den 18 Bundesliga-Stadien, 2009/10 waren es noch 12,79 Millionen - ein Anstieg von 0,7 Prozent. Weitere Daten aus der vergangenen Spielzeit: Der Anteil der verkauften Dauerkarten legte leicht von 58 auf 60 Prozent zu, während ein durchschnittliches Ticket 22,75 Euro kostete. Es war damit deutlich günstiger, eines der 306 Bundesliga-Spiele zu sehen als Erstliga-Fußball in anderen europäischen Topligen, so die DFL.

"Zum neunten Mal in den vergangenen zehn Jahren kamen mehr Fans in die Stadien - die Bundesliga boomt zweifelsohne und ist einmal mehr die zuschauerstärkste Fußballliga weltweit", bilanzierte Christian Seifert, der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, zufrieden. Die Erfolgsfaktoren seien seiner Meinung nach "ein spannender Wettbewerb mit attraktiven Spielen, familienfreundliche Eintrittspreise und die modernen Stadien". Bei einer Auslastung von 94 Prozent waren die Stadien "nahezu ausverkauft", freute sich Seifert.

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Einen leichten Rückgang verzeichnete derweil das Unterhaus, 14.539 Zuschauer wollten im Schnitt eine Zweitliga-Partie live im Stadion sehen - 438 weniger als noch in der Vorsaison. 4,45 Millionen Fans unterstützten ihre Mannschaft alles in allem in Liga zwei vor Ort (2009/10: 4,58 Millionen). Gleichzeitig sank aber auch der Preis für eine Eintrittskarte von 13,77 auf 13,01 Euro. Die Auslastung habe nach DFL-Angaben bei knapp 50 Prozent gelegen.

Allerdings darf trotz des Aufstiegs von Hertha BSC, das 2010/11 mit fast 800.000 Zuschauern mehr als doppelt so viele Menschen anzog wie Fortuna Düsseldorf auf Platz zwei , in der neuen Spielzeit wieder mit einem Anstieg bei den Publikumszahlen gerechnet werden. Schließlich stießen mit den Aufsteigern Eintracht Braunschweig, Hansa Rostock und Dynamo Dresden sowie den Bundesliga-Absteigern FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt insgesamt gleich fünf echte Zuschauermagneten dazu.

Schönes & Unschönes von den Rängen