3. Liga

Braunschweig feiert den Aufstieg

Müller krönt die Hansa-Woche - OFC weiter Dritter

Braunschweig feiert den Aufstieg

Machten in Haching den Aufstieg perfekt: Die Braunschweiger Torjäger Dennis Kruppke und Dominick Kumbela.

Machten in Haching den Aufstieg perfekt: Die Braunschweiger Torjäger Dennis Kruppke und Dominick Kumbela. imago

Am Sonntag machte Tabellenführer Eintracht Braunschweig durch ein 1:0 in Unterhaching den vorzeitigen Aufstieg in die Zweite Liga perfekt. Bellarabi erzielte bereits in der Anfangsphase das goldene Tor des Tages. Die SpVgg Unterhaching kämpfte zwar gegen die Niederlage an, konnte aber keine der Chancen in Tore ummünzen. Somit haben die "Löwen" sechs Spieltage vor Saisonende 20 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und kehren nach vier Jahren Abstinenz wieder in das deutsche Unterhaus zurück. Die Augenthaler-Elf muss indes mit sieben Zählern Vorsprung auf Rang 18 weiterhin um den Klassenerhalt zittern.

Rostock: Eine "Klasse-Situation"

Jörg Hahnel und Michael Wiemann freuen sich mit Robert Müller (v.l.).

Jubel nach dem Tor des Tages: Jörg Hahnel und Michael Wiemann freuen sich mit Robert Müller (v.l.). picture alliance

3. Liga - 32. Spieltag
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Eintracht Braunschweig
73
2
Hansa Rostock
70
3
Kickers Offenbach
53
3. Liga - Torjäger 2010/11
Mayer Patrick
19
Kruppke Dennis
16
Kumbela Domi
16

"Wir befinden uns jetzt natürlich in einer Klasse-Situation", sagte Rostocks Trainer Peter Vollmann, "mit einem Sieg gegen Dresden können wir die Woche perfekt machen." Sein Team tat ihm den Gefallen und legte dank eines Treffers von Robert Müller nach dem 2:1-Sieg in Heidenheim im Ostduell nach. Während Rostock dicht vor dem Aufstieg steht und sich mit Braunschweig ein Rennen um Rang eins liefert, bleibt Dynamo mit der zweiten Niederlage in Folge auf Rang sechs stecken.

Das die Sachsen den Relegationsplatz noch nicht ganz abschreiben müssen, ist der Konkurrenz geschuldet. Die konnte geschlossen nicht dreifach punkten. Offenbach bleibt Dritter, obwohl die Gerstner-Elf ohne Punkte aus Babelsberg, das mit dem vierten Sieg in Folge die Abstiegsplätze weit hinter sich lässt, heimkehrte. Koc und Makarenko besiegelten die Niederlage der Kickers, die nur eins der letzten sechs Spiele gewinnen konnten.

Erfurt kann OFC-Patzer nicht nutzen

Erfurt, konnte den Patzer der Hessen nicht nutzen, da Saarbrücken die Zähler aus Thüringen mitnahm. "Wir müssen wieder unsere Leistung abrufen, dann ist auch in Erfurt etwas möglich", hatte sich FCS-Trainer Jürgen Luginger etwas ausgerechnet, Zimmermann (56.) machte den Dreier mit seinem gepflegten Schuss ins rechte Eck möglich. Die Rot-Weißen, die zuvor drei von vier Spielen gewannen, mussten einen Rückschlag hinnehmen, bleiben aber erster Verfolger des OFC.

SVWW: Nullnummer beim Jahn

Der kleine Gewinner um Rang drei heißt Wehen Wiesbaden, das in Regensburg wenigstens einen Zähler holte und nach Punkten zu Erfurt aufschloss. Jahn, seit sechs Spielen unbesiegt, konnte auch das 13. Spiel in Folge zu Hause nicht gewinnen, auch weil Schweinsteiger in Hälfte eins mit einem Foulelfmeter an SVWW-Keeper Gurski scheiterte. Am Ende blieb es beim 0:0.

Keine Tore in Aalen und Bremen

Keine Tore gab es auch im Kellerduell zwischen Aalen (17./33 Punkte) und Sandhausen (15./36). Der SVS ist seit sieben Spielen ohne Niederlage (4/3/0) und seit sechs Partien ohne Gegentor. Eine Nullnummer gab es auch zwischen Bremen II und Jena. Werder, das Glück hatte, dass Jenas Ziegner einen Foulelfmeter nicht im Tor unterbrachte, bleibt unter dem Strich, der FCC kann sich von den hinteren Rängen nicht absetzen.

Ahlen reagiert auf den Punkteabzug

Ahlen hat auf das 0:5 in Sandhausen und den Drei-Punkte-Abzug durch den DFB mit einem 2:0 gegen Schlusslicht FC Bayern II reagiert. Zweimal war Hille zur Stelle und hält die Hoffnungen der Wersestädter am Leben. Mitten im Abstiegskampf steckt weiter Burghausen. Wacker kassierte zu Hause gegen den VfB II vier Tore, schoss selbst nur drei und musste so die dritte Niederlage in Folge hinnehmen.

Überzeugen konnte Koblenz. Die TuS ließ Tabellennachbar Heidenheim klar mit 4:0 abblitzen und hält das kleine Fünkchen Hoffnung auf Platz drei (fünf Punkte Rückstand) am Leben.