DFB-Pokal

Frontzeck reagiert auf Idrissous Abrechnung

Mönchengladbach: Stürmer aus dem Kader gestrichen

Frontzeck reagiert auf Idrissous Abrechnung

Mohamadou Idrissou

Kann sich mit seiner Rolle auf der Bank nicht anfreunden: Mohamadou Idrissou. imago

Idrissou, der nur eins seiner letzten sieben Spiele für die Borussia über die komplette Spielzeit bestritt, hatte in einem Interview seine Unzufriedenheit über die eigene Rolle geäußert und indirekt auch seinen Coach kritisiert. "Ich habe die 'Abrechnung mit dem Klub' gelesen", meinte Frontzeck gegenüber dem kicker und richtete deutliche Worte an den 30-Jährigen: "Sobald hier jemand meint, er müsste sein Ego über die Mannschaft stellen, der hat hier keine Chance mehr." Zumindest für das anstehende Pokalspiel bei der TSG ist die Tür für Idrissou zu.

"Er ist für das Spiel in Hoffenheim aus dem Kader gestrichen worden und wird eine Geldstrafe und Abmahnung bekommen", erklärte Sportdirektor Max Eberl. Inwieweit der Verein für die Rückrunde mit dem eigenwilligen Stürmer plant, ist noch offen. "Diese Entscheidung ist für das Hoffenheim-Spiel getroffen", ließ Eberl wissen und fügte an: "Wir werden uns genau überlegen, mit welchem Kader wird in die Rückrunde gehen."

Bradley zwickt das Sprunggelenk

Neben Idrissou könnte auch Michael Bradley (Probleme mit dem Sprunggelenk) fehlen. Der 23-Jährige, der alle 17 Liga-Partien im Einsatz war, unterzieht sich am heutigen Montag einer Kernspintomographie. Sofern er danach "Grünes Licht" von der medizinischen Abteilung erhält, wird er dem Kader hinterherreisen.

Eberl: "Mit Nordtveit sind wir sehr weit"

Unterdessen hat Eberl das Interesse der Borussia an Havard Nordtveit bestätigt. "Mit Nordtveit sind wir sehr weit. Der Spieler möchte zu uns kommen. Es müssen aber noch Punkte mit Arsenal abschließend geklärt werden", erklärte der Sportdirektor. Offen ist, ob der 20-Jährige auf Leihbasis kommen würde. Die Tendenz geht aber dahin, dass Mönchengladbach den Norweger kauft.

Ein Weiterkommen im Pokal wäre für dieses Vorhaben wohl nicht schlecht. "Wir werden versuchen, mit aller Macht weiterzukommen", gibt sich Frontzeck vor dem Auftritt des Bundesliga-18. bei der Rangnick-Elf kämpferisch.

Jan Lustig