Basketball

Rapids erstmals MLS-Meister

Finale in der Verlängerung durch Eigentor entschieden

Rapids erstmals MLS-Meister

Conor Casey

Leitete die Wende zugunsten der Rapids ein: der ehemalige Bundesliga-Stürmer Conor Casey. imago

Tragische Figur des Finales war in der 107. Minute dann Dallas-Verteidiger George John, der einen Schuss des eingewechselten Macoumba Kanji ins eigene Tor abfälschte. Casey sprach nach dem Titelgewinn von "keinen schönen Spiel", bei dem sein Team aber "viel Herz gezeigt habe". "Dieser Titelgewinn fühlt sich großartig an", jubelte Casey: "Unsere Fans und der gesamte Verein haben so lange auf diesen Erfolg gewartet - jetzt gehört der Cup endlich uns."

1997 hatte Colorado noch das Endspiel mit 1:2 gegen DC United aus Washington verloren. Dallas stand erstmals im Finale, nachdem es in der Vorschlussrunde die Los Angeles Galaxy mit David Beckham 3:0 besiegt hatte. Basketballer Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks versuchte die Texaner über Twitter zu trösten: "Ein hartes Tor, um zu verlieren. So unglücklich. Ich bin aber stolz darauf, wie das Team gekämpft hat."

Am Rande der Begegnung kündigte MLS-Comissioner Don Garber an, den Spielplan künftig womöglich dem weltweiten Format von August bis Mai/Juni anpassen zu wollen. Derzeit findet die MLS-Saison von März bis November statt und unterbricht ihren Spielbetrieb nicht für Länderspiele.

Dadurch stehen die Nationalspieler ihren Clubs bei Freundschafts- oder Qualifikations-Begegnungen nicht zur Verfügung. "Es ist noch zu früh, um ins Detail zu gehen. Aber wir werden die Sache untersuchen und wir werden uns dafür Zeit nehmen. Es besteht keine Eile", so Garber.