Paderborn: Rote Zahlen beim SCP

Schubert: "Brutaler Konkurrenzkampf"

SCP-Trainer Andre Schubert

Hat Paderborn sportlich gut positioniert: Trainer Andre Schubert. picture alliance

Der Zweitligist hat in der abgelaufenen Saison erneut rote Zahlen geschrieben. Die Spielzeit 2009/2010 beendete Paderborn mit einem Fehlbetrag von rund 1,8 Millionen Euro, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Elmar Volkmann auf der Jahreshauptversammlung des SC am Dienstagabend mitteilte.

Auch in der Saison 2008/2009 wies der Verein einen Fehlbetrag von rund 1,8 Millionen Euro aus, die Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2010 wuchsen auf insgesamt rund 6,2 Millionen Euro. Besorgniserregende Zahlen? Volkmann verwies darauf, dass bereits im Juli 2,8 Millionen Euro Schulden getilgt wurden, die aktuellen Verbindlichkeiten etwa 3,4 Millionen Euro betragen. Trotzdem mahnte er für die Zukunft "äußerste Ausgabendisziplin" an.

Keine leichte Aufgabe also in Zukunft für Trainer Andre Schubert, für den ist die 2. Bundesliga "ein brutaler Konkurrenzkampf. Hier können wir nur bestehen, wenn wir auch finanziell konkurrenzfähig bleiben". Sportlich konkurrenzfähig ist seine Mannschaft in dieser Saison, mit Gaetano Manno könnte in nächster Zeit auch die bislang magere Ausbeute von elf Toren in elf Spielen besser werden.

Der Stürmer bestritt ein Spiel der U23 des SCP in der Westfalenliga und meldet sich so nach einer zweimonatigen Verletzungspause (Meniskus-OP) zum zweiten Mal in dieser Saison zurück. Sein Kurz-Comeback nach einem Kreuzbandriss am dritten Spieltag in der Zweiten Liga endete mit einem Tor und dem 2:0-Sieg gegen Union Berlin.