UEFA: Entwarnung für Platini

Lwiw holt Zeitplan ein

Lemberg Stadion

Grundstein Februar 2010, Fertigstellung wieder Herbst 2011: Lemberg Stadion in Lwiw. imago

Die übliche Panikmache oder begründete Sorge? Spekulationen gingen in unterschiedlichste Richtungen. Auch über das kommende EM-Gastgeberland Ukraine kursierten Gerüchte, dass Verwaltung und Wirtschaft nicht in der Lage sein, zwei der für das Turnier vorgesehenen Stadien im Zeitplan zu vollenden. Im Fokus standen dabei die beiden Arenen in Charkow und Lwiw.

Am Donnerstag war Lwiw (Deutsch: Lemberg) Gastgeber für Borussia Dortmund in der Europa League. Die Stadt im Westen der Ukraine trug die Partie im altehrwürdigen Stadion Ukrayina aus. 28.051 Zuschauer zeigten, dass zumindest sie schon für die Europameisterschaft 2012 bereit sind. Im Umfeld der Partie wurde aber auch vermeldet, dass der Bau des geplanten neuen Lemberg Stadions für 35.000 Menschen mittlerweile doch wieder zufrieden stellend abläuft. Geplanter Fertigstellungstermin bleibt Herbst 2011.

Erste Spielstätte wird eröffnet

Das dürfte vor allem die UEFA erleichtern. Noch im Mai konnte sie keineswegs sicher davon ausgehen, dass die Ukraine ihre vier Spielorte aufrechterhalten kann. Die Gerüchte um eine Ausweitung der EM auf Ungarn oder Deutschland oder eine Aufstockung auf sechs polnische Stadien sollten damit aus der Welt geräumt sein. Wie man auch nach außen für Sicherheit in der EM-Planung sorgt, zeigt indes die polnische Stadt Posen. Dort wird Sting am 20. September bereits das neue Stadion für 43.000 Zuschauer eröffnen. Für Lwiw und Charkow könnte das wie Musik in den Ohren klingen.