Stuttgart: Audel vorgestellt

Der VfB beschäftigt sich mit Weiss

Vladimir Weiss (r.) gegen Gregory van der Wiel

Erst 20 und schon WM-erfahren: Vladimir Weiss (r., gegen den Niederländer van der Wiel). picture-alliance

Das slowakische Top-Talent Vladimir Weiss ist ins Blickfeld der Schwaben gerückt. Der 20-Jährige sei ein "sehr motivierter, talentierter Mann, mit dem wir uns beschäftigen", bestätigte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic. Weiss passt ins Anforderungsprofil der Stuttgarter, die vor allem für die offensiven Mittelfeldpositionen noch Verstärkungen suchen. Er ist schnell und dribbelstark. Der zwölfmalige Nationalspieler - sein gleichnamiger Vater trainiert aktuell die slowakische Nationalelf, sein Großvater spielte einst für die Tschechoslowakei - steht bei Manchester City unter Vertrag, war im vergangenen Halbjahr aber an Premier-League-Konkurrent Bolton Wanderers ausgeliehen. Dort brachte er es zumindest auf 13 Liga-Einsätze - allerdings nur drei von Beginn an. Dafür lief er zwar bei drei der vier slowakischen WM-Spiele in Südafrika auf (kicker-Notendurchschnitt: 3,50), doch trotzdem will ihn City gerne ziehen lassen.

Audel: "Ich habe mich in den letzten Jahren in Frankreich bewährt"

In Stuttgart würde Weiss auf Audel treffen, der am Dienstag offiziell vorgestellt wurde. "Der VfB ist eine neue Herausforderung für mich", sagte der 26-Jährige, der vom AFC Valenciennes kam und sich vor seiner Zusage mit VfB-Kapitän und Landsmann Matthieu Delpierre ausgetauscht hatte: "Ich denke, ich habe mich in den letzten Jahren in Frankreich bewährt und gezeigt, was ich kann. Deshalb war ich auch bereit, nun den nächsten Schritt zu einem großen Verein zu machen."

Spielersteckbrief Audel

Audel Johan

Spielersteckbrief Weiss

Weiss Vladimir

Außerdem wolle er sich über Stuttgart für die französische Nationalmannschaft empfehlen. VfB-Coach Christian Gross sieht Audels Stärken "im Durchsetzungsvermögen und in der Dynamik. Außerdem zeichnet ihn seine Torgefahr aus. Johan ist physisch stark und sucht den Weg in den Sechzehner."