Bundesliga 2001/02, 32. Spieltag
15:52 - 20. Spielminute

Gelbe Karte
Sagnol
Bayern

16:09 - 34. Spielminute

Rote Karte
van Burik
Hertha

16:09 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Fink
Bayern

16:09 - 37. Spielminute

Gelbe Karte
Tretschok
Hertha

16:17 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Beinlich
Hertha

16:36 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Sverrisson
für Marx
Hertha

16:58 - 67. Spielminute

Tor 1:0
M. Hartmann
Eigentor, Rechtsschuss
Vorbereitung Scholl
Bayern

17:00 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Santa Cruz
für Scholl
Bayern

17:06 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Hertha)
Daei
für Alex Alves
Hertha

17:12 - 82. Spielminute

Tor 2:0
Elber
Linksschuss
Vorbereitung Santa Cruz
Bayern

17:14 - 83. Spielminute

Tor 3:0
Pizarro
Rechtsschuss
Vorbereitung Salihamidzic
Bayern

17:15 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
M. Hartmann
Hertha

17:17 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Bayern)
Jancker
für Pizarro
Bayern

FCB

BSC

Bundesliga

Hartmann leitete Bayerns Sieg ein

32. Spieltag, Bayern München - Hertha BSC 3:0 (0:0)

Hartmann leitete Bayerns Sieg ein

Beim FC Bayern fehlte im Vergleich zum jüngsten 2:1 in Nürnberg der von Trainer Ottmar Hitzfeld aussortierte Stefan Effenberg . Scholl kehrte nach seinen Muskelproblemen dafür in die Startelf zurück, ebenso Kuffour, der seine Rot-Sperre abgesessen hatte, für ihn musste Linke weichen. Fink ersetzte im Mittelfeld Niko Kovac. Herthas Trainer Falko Götz bot nach dem 1:0 gegen Rostock Schmidt für Goor auf, Tretschok erhielt den Vorzug vor Dardai.


Das Spiel im Live-Ticker Der 32. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels

Hasan Salihamidzic Mittelfeld

2
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 M. Hartmann (67', Eigentor, Rechtsschuss, Scholl)

2:0 Elber (82', Linksschuss, Santa Cruz)

3:0 Pizarro (83', Rechtsschuss, Salihamidzic)

Bayern

Kahn 3 - Sagnol 3 , Kuffour 3,5, R. Kovac 2,5, Lizarazu 3 - Fink 3 , Hargreaves 2,5, Salihamidzic 2, Scholl 3,5 - Elber 3 , Pizarro 4

Hertha

Kiraly 2,5 - An. Schmidt 3,5, van Burik 5 , Simunic 4,5, M. Hartmann 5,5 - Marx 4 , Beinlich 3,5 , Tretschok 4 , Marcelinho 3,5 - Alex Alves 5 , Preetz 4

Schiedsrichter-Team

Uwe Kemmling Kleinburgwedel

5
Spielinfo

Stadion

Olympiastadion

Zuschauer

63.000 (ausverkauft)

Der FC Bayern war von Beginn an Herr im Olympiastadion, gab den Ton an und bestimmte das Tempo. Berlin zog sich zurück, setzte auf eine massierte Abwehr, um nach Balleroberung auszuschwärmen und schnell zu kontern. Auffälligste Akteure in der Anfangsviertelstunde waren die agilen und spielfreudigen Salihamidzic und Scholl. Letzterer sorgte mit einigen Freistößen - als Flanke oder direkt - für Gefahr. Die Münchner taten sich sehr schwer gegen die dichtgestaffelte Berliner Defensive. Hertha verschob gut, war meist in Überzahl beim ballführenden Bayern-Akteur. Nach vorne aber ging auch bei Hertha wenig zusammen, so dass Höhepunkte ausblieben. Größter Aufreger war die Rote Karte für van Burik (35.), der höchstwahrscheinlich wegen Schiedsrichterbeleidigung zum Duschen musste. Ein anderes Vergehen wie rohes Spiel, eine Tätlichkeit oder ähnliches war nicht zu erkennen. Die Entscheidung von Schiedsrichter Kemmling löste große Proteste der Berliner aus. Als sich Fink einmischte, kam es zu tumultartigen Szenen. Erst nach drei Minuten beruhigten sich die Gemüter wieder. In den letzten zehn Minuten der insgesamt wenig aufregenden ersten Hälfte ließ Hertha mit zehn Mann nur noch einen Kopfball von Sagnol zu, der aber links vorbeiging. So retteten die berliner das 0:0 ohne größere Mühe in die Pause. Bayern konnte sich auch nach Wiederanpfiff gegen die nummerisch unterlegenen Berliner nicht entscheidend in Szene setzen. Der FCB kombinierte nicht schnell genug, ließ Überraschendes vermissen, wusste keinen Rat gegen die zweikampfstarken und aufopferungsvoll kämpfenden Herthaner. Bis zur 55. Minute: Hertha war aufgerückt, Bayern konterte. Fink flankte von links, Pizarro erwischte den Ball nicht richtig, Kiraly klatschte zu kurz ab, doch Sagnol schoss aus neun Metern knapp rechts vorbei. Die bis dato dickste Chance. Die Partie blieb schleppend und arm an Höhepunkten. Symptomatisch, dass die Führung für die Bayern aus einem Eigentor resultierte: Scholl brachte eine Ecke von links herein, Fink verlängerte, und Unglücksrabe Hartmann sprang der Ball vom rechten Oberschenkel ins eigene Tor (67.). Danach wurde es munterer. Berlin musste aufmachen, so dass sich für die Bayern mehr Räume ergaben, die diese auch nutzten. Auch die Hereinnahme von Santa Cruz wirkte sich belebend aus. Kiraly rettete zwei Mal hervorragend gegen den Stürmer. Doch in der 82. Minute war auch der Berliner Keeper machtlos: Beinlich konnte Santa Cruz gerade noch am Fünfmeterraum stoppen, stürzte aber über den Südamerikaner. Elber rauschte heran und schoss aus sieben Meter ein. Und sie legten nach, die Münchner. Salihamidzic spielte zwei Minuten später flach von rechts nach innen, Pizarro verwandelte aus neun Metern unhaltbar. Bayern tat sich lange Zeit sehr schwer, ging aber durch das Eigentor von Hartmann doch noch in Führung und sicherte sich im Anschluss mit einem tollen Schlussspurt verdient die Punkte. Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend