15:38 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
Gibbs
St. Pauli

16:15 - 45. Spielminute

Gelbe Karte
Rui Marques
Stuttgart

16:37 - 51. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Tiffert
für Hleb
Stuttgart

16:43 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Endreß
für Rui Marques
Stuttgart

16:43 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Rahn
für Bürger
St. Pauli

16:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Marcao
für Bajramovic
St. Pauli

17:02 - 75. Spielminute

Tor 0:1
Balakov
Linksschuss
Stuttgart

17:03 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (St. Pauli)
Cenci
für Inceman
St. Pauli

17:06 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Seitz
Stuttgart

17:07 - 82. Spielminute

Tor 0:2
Dundee
Kopfball
Vorbereitung Seitz
Stuttgart

17:11 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Todt
für Seitz
Stuttgart

17:10 - 83. Spielminute

Tor 1:2
Cenci
Rechtsschuss
Vorbereitung M. Rath
St. Pauli

STP

VFB

Bundesliga

Stuttgart gewinnt glücklich am Millerntor

28. Spieltag, FC St. Pauli - VfB Stuttgart 1:2 (0:0)

Stuttgart gewinnt glücklich am Millerntor

Pauli-Trainer Dietmar Demuth tauschte nach der 0:4-Klatsche in Cottbus einen Akteur aus: Inceman vertrat Rahn. Nach der 0:2-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Leverkusen musste VfB-Coach Felix Magath seine Vierer-Abwehrkette umbauen, da mit Hinkel (Schulterverletzung), Bordon (Gelb-Rot-Sperre) und Gerber gleich drei Stammspieler ausfielen. Meira ersetzte den Brasilianer, Carnell spielte auf der linken Seite für Gerber und auf der rechten rückte Marques für Hinkel ins Team - somit war Wenzel der „neue Abwehrchef“. Hildebrand verletzte sich im Abschlusstraining an der Wade, so stand Ersatztorwart Ernst zwischen den Pfosten. Außerdem lief Dundee , der zum ersten Mal seit dem 3. Spieltag in der Anfangsformation stand, für den zuletzt enttäuschenden Ganea auf.


Das Spiel im Live-Ticker Der 28. Spieltag im Überblick


Munterer Beginn der Paulianer. Engagiert, mit Druck nach vorne und zweikampfstark setzte die Demuth-Elf den Schwaben zu und drängte den VfB in seine Hälfte zurück. Die Neuformierten zeigten Abstimmungsprobleme, sie waren noch zu unsortiert. Nach einer Viertelstunde schien die erste Angriffswelle der Hamburger vorüber. Die Magath-Elf kam zwar besser ins Spiel, aber das Niveau der Partie flaute ab. Nur durch einzelne Zufallsprodukte oder Standardsituationen waren die Teams gefährlich. In der 23. Minute schien Pauli endlich für seine Mühen belohnt zu werden, als Meggle per Kopf ins Schwarze traf, aber Schiri Krug entschied auf Abseits. In der Folgezeit blieben die Hanseaten am Drücker und hatten mit Meggle einen starken Spielmacher, der der Partie seinen Stempel aufdrückte. Den Gastgebern fehlte jedoch die Durchschlagskraft, um sich gute Chancen zu erspielen. Die Süddeutschen waren zu harmlos, zu ideenlos, zu herzlos und brachten kaum einen Konter zu Stande. So gab es kaum Möglichkeiten auf beiden Seiten in einer bis dahin schwachen Bundesligapartie.

Der zweite Durchgang fing da an, wo der erste aufgehört hatte. Beide Teams agierten zu umständlich und rannten sich immer wieder fest. Sowohl auf Stuttgarter als auch auf der Seite der Paulianer wurden zu viele Fehlpässe fabriziert. In der 61. Minute die beste Chance der Kiez-Kicker: Nachdem sich der eingewechselte Endress (für Marques) verschätzt hatte, passte Meggle zu Rath, der alleine vorm Tor an dem reflexartig reagierenden Ernst scheiterte. Balakov sorgte in der 75. Minute für den Paukenschlag: Nach einem starken Solo zog der Bulgare aus 20 Metern ab, der Schuss prallte vom Innenpfosten ins Tor. Daraufhin setzte der VfB nach und schoss gegen die schockierten Paulianer das 2:0. Soldo schickte über links Seitz, der auf den freistehenden Dundee flankte. Der Stürmer brauchte aus acht Metern nur einzunicken. St. Pauli fing sich jedoch noch einmal und schlug zurück: Rath setzte sich über rechts gegen Carnell durch und passte quer zu Cenci, der aus fünf Metern einschob. In der Schlussoffensive scheiterten sowohl Meggle (89.) als auch Gibbs (90. +1.) aus aussichtsreichen Positionen am klasse reagierenden Ernst.

Insgesamt ein nicht unbedingt verdienter Auswärtssieg des VfB, der damit die Serie von drei Niederlagen in Folge beendete. Die Kiez-Kicker nutzten ihre Überlegenheit und die Abwehrschwäche der Schwaben nicht aus und wurden dafür mit der ersten Heimniederlage im Jahr 2002 bestraft.

Spieler des Spiels

Sean Dundee Sturm

3
Spielnote

4
Tore und Karten

0:1 Balakov (75', Linksschuss)

0:2 Dundee (82', Kopfball, Seitz)

1:2 Cenci (83', Rechtsschuss, M. Rath)

St. Pauli

Henzler 3 - Stanislawski 3, O. Held 4, Gibbs 4,5 - Kientz 4, Inceman 3,5 , Bajramovic 5 , Bürger 4 , Meggle 3 - Patschinski 4, M. Rath 4

Stuttgart

Th. Ernst 3 - Rui Marques 4 , Fernando Meira 3, Wenzel 3, Carnell 5 - Soldo 3,5, Meißner 4, Balakov 3,5 , Hleb 4 , Seitz 3,5 - Dundee 3

Schiedsrichter-Team

Hellmut Krug Gelsenkirchen

4,5
Spielinfo

Stadion

Millerntor-Stadion

Zuschauer

20.629 (ausverkauft)

Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend