Bundesliga 2001/02, 24. Spieltag
15:36 - 6. Spielminute

Spielerwechsel
Max
für Suker
TSV 1860

15:58 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Kühbauer
Wolfsburg

16:39 - 53. Spielminute

Tor 1:0
Biliskov
Rechtsschuss
Vorbereitung Petrov
Wolfsburg

16:40 - 54. Spielminute

Tor 1:1
Tyce
Rechtsschuss
TSV 1860

16:46 - 59. Spielminute

Tor 1:2
Max
Rechtsschuss
Vorbereitung Tyce
TSV 1860

16:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel
Dheedene
für Tyce
TSV 1860

16:58 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Rische
für Munteanu
Wolfsburg

17:02 - 77. Spielminute

Gelb-Rote Karte
Franz
Wolfsburg

17:08 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Pürk
für Bierofka
TSV 1860

17:09 - 85. Spielminute

Gelbe Karte
Max
TSV 1860

17:11 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Kennedy
für Juskowiak
Wolfsburg

17:11 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Rau
für Weiser
Wolfsburg

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Tor 1:3
M. Weissenberger
Linksschuss
Vorbereitung Cerny
TSV 1860

WOB

M60

24. Spieltag, VfL Wolfsburg - 1860 München 1:3 (0:0)

Heimniederlage für den VfL

Wolfsburgs Trainer Wolf vertraute bis auf eine Änderung der Elf, die in Stuttgart mit 1:2 unterlegen war. Einzig Juskowiak kam im Sturm für Klimowicz ins Team. Fünf Änderungen dagegen bei 1860: Coach Pacult ersetzte im Vergleich zur 0:3-Heimniederlage gegen Hertha BSC Torben Hoffmann in der Abwehr durch Tapalovic. Im Mittelfeld kam überraschend Weissenberger für Häßler zum Einsatz, zudem spielte Tyce für Riseth. Auch im Sturm veränderte Gesichter: Statt Max und Agostino sollte das Duo Suker und Schroth für Druck sorgen.


Das Spiel im Live-Ticker Der 24. Spieltag im Überblick


Die Wolfsburger waren von Beginn an die druckvollere Mannschaft in einer recht mäßigen Bundesligapartie. Viele Abspielfehler kennzeichneten das Geschehen auf dem schwierig zu bespielenden nassen Boden. Dennoch bemühten sich die Gastgeber nach Kräften und kamen immer wieder gefährlich über die Außen. Vor allem Petrov stellte die Abwehr von 1860 immer wieder vor Probleme. Mehrfach konnte er sich auf der rechten Seite durchsetzen, wie in der 30. Minute, als er nach innen ziehen konnte und dann mit einem satten Linksschuss, vorbei am machtlosen Jentzsch, nur die Latte traf. Die Gäste zeigten zwar auch Offensivbemühungen, aber es fehlte ihnen jener Zug zum Tor, den die Wolfsburger an den Tag legten. Zu zaghaft war ihr Spiel, zu wenig konnten sich die Spitzen Schroth und Max, der bereits in der 6. Minute für den angeschlagenen Suker (Oberschenkelzerrung) eingewechselt wurde, in Szene setzen.

Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte, mit druckvollen Wolfsburgern. Verdient daher auch die Führung in der 53. Minute: Petrov hatte einen Freistoß von der linken Seite in den Strafraum geflankt, und dort konnte Abwehrspieler Biliskov beinahe ungestört mit dem rechten Fuß vollenden. Überraschend dagegen der Ausgleich praktisch mit dem Gegenzug. Tyce hämmerte eine Freistoß aus fast 30 Metern ins rechte Toreck, wobei der Ball für Reitmaier nicht ganz unhaltbar wirkte (55. Minute). Dem schon etwas schmeichelhaften Ausgleich ließen die Münchner dann nur fünf Minuten später sogar die Führung folgen. Nach schöner Kombination kam erneut Tyce zum Schuss, nachdem er Reitmaier hatte aussteigen lassen. Biliskov konnte jedoch noch vor der Linie klären, allerdings wieder direkt zu Tyce, der diesmal kühlen Kopf behielt und zum freistehenden Max quer legte, der ohne Mühe ins leere VfL-Tor einschieben konnte. Danach wirkten die Gastgeber plötzlich nicht mehr so entschlossen im Spiel nach vorne, gute Tormöglichkeiten ergaben sich im Gegensatz zur ersten Halbzeit kaum mehr. Jetzt waren es die Gäste, die bei Kontern gefährlicher waren. Nach der Gelb-Roten Karte für Franz erlosch der Kampfgeist der Wolfsburger endgültig, so dass Weissenberger bei einem der am Ende zahlreichen Konter noch das 1:3 erzielen konnte.

Dennoch war es ein recht schmeichelhafter Erfolg für die Gäste. Zwar zeigten sie über die komplette Spielzeit Offensivbemühungen, waren jedoch bis zum Ausgleich wesentlich harmloser als die Wolfsburger. Diese ihrerseits mussten die Erfahrung machen, dass 53 gute Minuten und ein Tor gegen die cleveren 60er nicht genug waren.

Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend