Bundesliga 2001/02, 13. Spieltag
18:10 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Hausweiler
Gladbach

18:10 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Akrapovic
Cottbus

18:11 - 40. Spielminute

Gelbe Karte
Ulich
Gladbach

18:40 - 52. Spielminute

Gelbe Karte
Helbig
Cottbus

18:44 - 57. Spielminute

Rote Karte
P. Nielsen
Gladbach

18:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Mieciel
für Korzynietz
Gladbach

18:54 - 64. Spielminute

Spielerwechsel
Vincze
für Akrapovic
Cottbus

18:54 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Brasilia
für Helbig
Cottbus

19:09 - 83. Spielminute

Spielerwechsel
Stassin
für Ulich
Gladbach

19:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel
Labak
für Topic
Cottbus

19:16 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Eberl
Gladbach

BMG

FCE

13. Spieltag: Gladbach - Energie Cottbus 0:0

Piplica als Fels in der Brandung

Personal : Gegenüber der letzten Bundesliga-Partie, dem 0:3 bei Hertha BSC Berlin, nahm Gladbachs Trainer Meyer zwei Änderungen in der Startelf vor: Korell (gesperrt) und Witeczek wurden ersetzt durch Asanin und Ulich. Cottbus-Coach Geyer ließ nach dem 1:3 in Freiburg notgedrungen gleich dreifach rotieren: Miriuta (Adduktoren), Sebök (Rücken) und Franklin (Knie) fehlten wegen Verletzung, dafür begannen Scherbe, Hujdurovic und Topic.


Das Spiel im Live-Ticker Der 13. Spieltag im Überblick


Taktik : Alles beim Alten bei den Gladbachern: Viererkette in der Abwehr (Asanin übernahm Helbig, Pletsch Topic), davor mit Nielsen ein "Abräumer", zwei offensive, variable Mittelfeldspieler auf den Halbpositionen, Drei-Mann- Sturm, 4-3-3 also. Cottbus reagierte so: Eine Abwehr-Dreierkette um den zentralen Beeck nahm sich dieser drei Spitzen an, dahinter sicherte ein freier Mann (da Silva) ab; auch im zentralen Mittelfeld spielte Energie meist mit Manndeckung - Kaluzny verteidigte gegen Hausweiler, Akrapovic gegen Ulich. Vorne lauerte ein Zwei- Mann-Sturm.

Analyse : Cottbus igelte sich in einer hitzig-aggressiven Partie über weite Strecken ein und setzte auf schnelle Konter. Statt selbst das Spiel zu machen, ging es für die Gäste vor allem darum, die Gladbacher am konstruktiven Tun zu hindern. Das führte mitunter dazu, dass gegen diesen weit zurückgezogenen Gegner sogar die Manndecker der Borussia bis an die Strafraumgrenze vorrücken konnten. Häufiger allerdings wurde das Spiel über die Flügel gesucht; rückten van Houdt und Korzynietz ein, übernahmen Münch und Eberl die Offensivaufgaben an den Außenbahnen. Cottbus erwies sich bei diesem Geduldspiel der Gastgeber als kopfballstark in der Defensive. Überraschend jedoch, dass sich an der Gladbacher Dominanz auch nach der Roten Karte gegen Nielsen wenig änderte. Cottbus blieb zurückhaltend, Gladbach rannte weiter an - wenn auch vergeblich. Erst am Ende gab es einen offenen Schlagabtausch.

Fazit : Gladbach hatte mehr Spielanteile und Möglichkeiten, scheiterte jedoch an seiner schwachen Chancenverwertung.

Von Jean-Julien Beer und Jan Lustig