Bundesliga 2001/02, 8. Spieltag
17:42 - 10. Spielminute

Tor 1:0
Bastürk
Linksschuss
Vorbereitung B. Schneider
Leverkusen

17:49 - 18. Spielminute

Spielerwechsel
T. Willi
für Hermel
Freiburg

17:55 - 23. Spielminute

Tor 2:0
Ballack
Kopfball
Vorbereitung Zé Roberto
Leverkusen

17:58 - 25. Spielminute

Tor 2:1
Sellimi
Rechtsschuss
Vorbereitung Kondé
Freiburg

18:05 - 35. Spielminute

Gelbe Karte
Kobiashvili
Freiburg

18:14 - 42. Spielminute

Tor 3:1
Ballack
Rechtsschuss
Vorbereitung Zé Roberto
Leverkusen

18:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel
But
für Iashvili
Freiburg

18:48 - 60. Spielminute

Tor 4:1
Neuville
Rechtsschuss
Vorbereitung Bastürk
Leverkusen

18:53 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
F. Bruns
für Sellimi
Freiburg

18:54 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Bastürk
Leverkusen

18:56 - 69. Spielminute

Spielerwechsel
Sebescen
für B. Schneider
Leverkusen

19:00 - 73. Spielminute

Spielerwechsel
Vranjes
für Bastürk
Leverkusen

19:05 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Brdaric
für Neuville
Leverkusen

LEV

SCF

8. Spieltag, Bayer Leverkusen - SC Freiburg 4:1 (3:1)

Bayer-Hoch hält an

Personal: Gegenüber dem 2:1-Erfolg über Barcelona nur eine Änderung bei Bayer: Bastürk statt Sebescen im Team. Auch Freiburgs Trainer Finke bis auf eine Änderung mit der gleichen Elf, die Púchow 2:1 bezwungen hatte: Hermel für den verletzten Kehl. Der Ersatzmann konnte allerdings auch nicht lange mitmischen, musste frühzeitig seinen Platz für Willi räumen.


Das Spiel im Live-Ticker Der 8. Spieltag auf einen Blick


Taktik: Leverkusen mit zwei Innenverteidigern (Lucio und Nowotny), dazu leicht vorgeschoben auf den Seiten mit Schneider (rechts, auf Sebescens Position) und Placente (links, wie gewohnt). Zentral offensiv wirbelte wieder Bastürk hinter den Spitzen, abgeschirmt von Ballack. Ramelow rückte aus seiner zentral defensiven Position nach rechts, um dort Schneider zu unterstützen. Freiburg agierte mit nur einer klaren Spitze (Iaschwili), unterstützt von Sellimi und Tanko dahinter. Nach dem frühen Wechsel (Willi für Hermel) ging Kobiaschwili in die zentrale Defensivposition, Zkitischwili auf den linken Flügel und Willi nach rechts.

Analyse: Bastürk und Ballack stellten die Freiburger vor meist unlösbare Probleme. Zuständig waren Zeyer und Kobiaschwili für die Bayer-Ankurbler, doch diese entzogen sich immer wieder geschickt ihren Freiburger Gegnern. 25 Minuten bot Bayer so eine rassige Partie mit enormem Druck auf das Gästetor, ehe Sellimis überraschender Ausgleich Toppmöllers Team etwas von der Rolle brachte. Die Genauigkeit ging verloren, bis zum 3:1 schaffte es Freiburg, ein optisches Gleichgewicht herzustellen. Vor allem durch ständiges Rochieren der Angreifer gefielen die Breisgauer, doch Lucio und Nowotny ließen nicht viel anbrennen. Auch als But kam und Tanko gemeinsam mit Sellimi in die Spitze ging, änderte sich nichts an diesem Bild. Spätestens nach Neuvilles 4:1 war die Partie entschieden.

Fazit: Verdienter Sieg einer überlegenen Leverkusener Mannschaft gegen insgesamt zu harmlose Freiburger.

Von Oliver Bitter, Frank Lußem und Thomas Roth