Bundesliga 2001/02, 8. Spieltag
15:41 - 10. Spielminute

Gelbe Karte
Lisztes
Bremen

16:42 - 55. Spielminute

Gelbe Karte
Baumann
Bremen

16:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel
A. Herzog
für Borowski
Bremen

16:53 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Hausweiler
Gladbach

17:00 - 74. Spielminute

Spielerwechsel
Banovic
für Lisztes
Bremen

17:09 - 77. Spielminute

Spielerwechsel
R. Silva
für Baumann
Bremen

17:04 - 77. Spielminute

Gelbe Karte
Tjikuzu
Bremen

17:15 - 84. Spielminute

Tor 1:0
Verlaat
Kopfball
Bremen

17:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Demo
für Ulich
Gladbach

17:15 - 87. Spielminute

Spielerwechsel
Küntzel
für Korzynietz
Gladbach

17:17 - 89. Spielminute

Spielerwechsel
ter Avest
für Hausweiler
Gladbach

BRE

BMG

8. Spieltag, Werder Bremen - Bor. M'gladbach 1:0 (0:0)

Verlaat erlöste Bremen

Nach dem überzeugenden 4:0-Auswärtserfolg beim Hamburger SV baute Bremens Trainer Thomas Schaaf auf dieselbe Startformation. Bei Borussia Mönchengladbach musste Coach Hans Meyer verletzungsbedingt auf seinen nominellen Sturm verzichten. Van Houdt musste mit einer Oberschenkelzerrung passen, van Lent fiel mit einer Wadenverletzung aus. Erstmals von Beginn an rückten dafür Mieciel und Ulich ins Team. Weitere Änderungen gegenüber dem 2:2-Heimremis gegen St. Pauli : Eberl für Münch sowie Asanin für Demo.


Das Spiel im Live-Ticker Der 8. Spieltag auf einen Blick


Im Weserstadion legte die Heimelf sofort den Vorwärtsgang ein und drängte die Gladbacher mit druckvollem Spiel in deren eigene Hälfte. In der ersten Viertelstunde kamen die Hanseaten zu drei guten Tormöglichkeiten, konnten aber keine nutzen. Gladbach stellte sich zwar in der Folge etwas besser auf die Schaaf-Schützlinge ein, ergriff selbst aber zu wenig Initiative und sorgte so für zu wenig Entlastung für die eigene Defensivabteilung. Weitere Chancen der Bremer folgten, doch Ailton - gegen den Pletsch mehr als nur einmal schlecht aussah - scheiterte nach einem Alleingang (21.) und Borowski mit einem Lattenknaller kurz danach (24.). Bei Gladbach machten sich die Ausfälle von van Lent und van Houdt als Anspielstationen deutlich bemerkbar, konnte doch die bisher auswärts erfolgreiche Kontertaktik nicht in bewährter Form angewendet werden. Mieciel und Korzynietz waren zwar sehr bemüht, mehr als eine Duftnote konnten jedoch beide nicht setzen (Korzynietz, 27.). Nach einen halben Stunde verflachte die Partie etwas. Ailton (39.) als auch Lisztes (44.) in seiner besten Aktion - der kleine Ungar konnte sich kaum einmal gegen Hausweiler durchsetzen - fanden bei den nennenswerten Situationen vor dem Pausenpfiff beide in Stiel ihren Meister.

Auch der zweite Durchgang sah eine weiterhin bemühte Bremer Mannschaft. Einzig, die Durchschlagskraft ließ zu Wünschen übrig. Die Hanseaten konnten sich gegen den Neuling, der sich nun etwas aus der Umklammerung lösen konnte, nicht mehr so in Szene setzen wie in der ersten Hälfte. Der Heimelf fehlte es an Bewegung, um die kompakte Deckung der Gäste in Verlegenheit zu bringen. Die Partie hing nun vollends durch, so dass Trainer Schaaf mit der Einwechslung von Herzog für Borowski sowie Banovic für Lisztes frische Offensivkräfte brachte. Doch auch die beiden konnten zunächst nicht für die erhoffte Initialzündung sorgen. Beide Teams schienen mit dem Unentschieden leben zu können, in echte Gefahr geriet keines der beiden Tore. So wurde die Begegnung durch einen krassen Abwehrfehler der Borussia entschieden: Herzog zog einen Freistoß von der linken Seite nach innen, wo Stiel, von Korell behindert, das Leder nicht festhalten konnte. Der Ball kam zu Verlaat, der mit einem Flugkopfball ins leere Tor für die Entscheidung sorgte (85.).

Ein am Ende glücklicher, wenn auch verdienter Erfolg der willensstärkeren Bremer. Gladbach tat während der gesamten 90 Minuten zu wenig und reagierte nur.

Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend