Bundesliga 2001/02, 5. Spieltag
17:45 - 14. Spielminute

Tor 0:1
Banovic
Rechtsschuss
Vorbereitung Borowski
Bremen

18:33 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Tjikuzu
Bremen

18:38 - 53. Spielminute

Gelbe Karte
Strasser
K'lautern

18:41 - 55. Spielminute

Spielerwechsel
Klose
für Pettersson
K'lautern

18:44 - 59. Spielminute

Spielerwechsel
Buck
für Basler
K'lautern

18:50 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Verlaat
Bremen

18:50 - 64. Spielminute

Tor 1:1
Ramzy
Rechtsschuss
Vorbereitung Knavs
K'lautern

18:53 - 67. Spielminute

Gelbe Karte
Frings
Bremen

18:55 - 70. Spielminute

Tor 2:1
Klose
Rechtsschuss
Vorbereitung Hengen
K'lautern

19:03 - 78. Spielminute

Spielerwechsel
Klasnic
für Borowski
Bremen

19:05 - 81. Spielminute

Spielerwechsel
Grammozis
für Lincoln
K'lautern

19:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel
A. Herzog
für Verlaat
Bremen

19:11 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Skripnik
Bremen

19:15 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte
Stalteri
Bremen

FCK

BRE

5. Spieltag: 1. FC Kaiserslautern - SV Werder Bremen 2:1 (0:1)

Klose zeigte seine Qualitäten - mal wieder

Personal: Der FCK mit einer Änderung im Vergleich zum 3:2-Erfolg beim Hamburger SV: Kullig kam für Harry Koch (Schulterfraktur). Gleich vier neue Spieler ließ Werder-Trainer Thomas Schaaf im Vergleich zur 1:3-Heimpleite gegen 1860 München auflaufen: Skripnik, Stalteri, Borowski und Tjikuzu ersetzten Ernst, Eilts, Herzog und Klasnic.


Das Spiel im Live-Ticker Der 5. Spieltag auf einen Blick


Taktik: Die Pfälzer setzten auf ihr Erfolgssystem mit einer Dreier-Abwehrreihe, zwei Mittelfeldspielern auf den Halbpositionen und zwei offensiv ausgerichtete Außen. Hinter den Spitzen sollte Lincoln wirbeln. Auch Werder vertraute der Dreier-Abwehr, wie beim FCK hielten die Decker ihre Seiten, übergaben die Stürmer. Davor kümmerte sich Frings um Lincoln, während Banovic und Borowski für den Spielaufbau verantwortlich waren.

Analyse: Ein Schachzug von Werder-Coach Thomas Schaaf ging lange Zeit auf: Frings ließ Lincoln keinen Stich und legte damit das Lauterer Offensivspiel lahm. So waren es die Bremer, die gefährliche Angriffe vortrugen - wie in der 14. Minute, in der der agile Borowski mit einem herrlichen Pass in die Gasse Banovic bediente. Eigentlich sollte sich Ratinho um den Torschützen kümmern, der hatte aber alle Freiheiten - nicht nur in dieser Szene.

Der FCK nach dem Rückstand völlig von der Rolle, ideenlos und nur gelegentlich bei Standards gefährlich. Die gedanklich wesentlich schnelleren Bremer verpassten es bis zur Pause, ihr Polster auszubauen (Bode, Banovic).

Bei Lautern schaltete sich nach dem Wechsel Hengen als Antreiber in die Offensive ein, doch selbst optische Vorteile brachten zunächst kaum Torgefährlichkeit. Bezeichnenderweise musste ein Freistoß zum Ausgleich her. Mit diesem wendete sich urplötzlich das Blatt. Werder ließ nach, die Aufbauspieler bauten merklich ab, die Abwehr verlor an Sicherheit. So reichte ein öffnender Pass von Hengen, um die Wende perfekt zu machen.

Fazit: Ein hart erkämpfter, schmeichelhafter Heimsieg. Die Bremer versäumten es, die drei Punkte frühzeitig zu sichern, und waren am Ende selbst schuld.

Von Uli Gerke und Thiemo Müller