15:56 - 27. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Petkovic
Wolfsburg

15:58 - 29. Spielminute

Tor 1:0
Amoroso
Rechtsschuss
Vorbereitung Rosicky
Dortmund

16:02 - 33. Spielminute

Tor 2:0
Ricken
Rechtsschuss
Vorbereitung S. Reuter
Dortmund

16:10 - 41. Spielminute

Tor 3:0
Koller
Rechtsschuss
Dortmund

16:12 - 41. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Oliseh
für Heinrich
Dortmund

16:10 - 41. Spielminute

Gelbe Karte (Wolfsburg)
Kühbauer
Wolfsburg

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Franz
für S. Schnoor
Wolfsburg

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Munteanu
für Kühbauer
Wolfsburg

16:47 - 60. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Sørensen
für Amoroso
Dortmund

16:51 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Wolfsburg)
Habryka
für Petrov
Wolfsburg

16:55 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Dortmund)
Kohler
Dortmund

17:11 - 84. Spielminute

Tor 4:0
Rosicky
Rechtsschuss
Vorbereitung S. Reuter
Dortmund

17:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Madouni
für Kohler
Dortmund

BVB

WOB

Bundesliga

3. Spieltag, Borussia Dortmund - VfL Wolfsburg 4:0 (3:0)

Doppeltes Tschechendebüt im Westfalenstadion

Folgende Personaländerungen nahm Dortmunds Trainer Matthias Sammer gegenüber der Partie gegen Schachtjor Donezk (2:0) vor: Wörns kehrte für Metzelder in die Abwehr zurück, Reuter spielte für Oliseh im Mittelfeld und Superstar Amoroso stürmte an Stelle des verletzten Reina. Bei den Gästen aus Wolfsburg gab es zwei Änderungen: Coach Wolfgang Wolf verstärkte die Defensive und stellte Neuzugang Petkovic in die Abwehr, Madsen blieb dafür draußen. Des Weiteren spielte Plassnegger auf der linken Außenbahn, einzige Spitze war Petrov, Ponte agierte mehr aus dem Mittelfeld heraus.


Der 3. Spieltag auf einen Blick


Wolfsburg begegnete dem Drei-Mann-Sturm (Koller, Amoroso, Rosicky) der Dortmunder mit einer verstärkten Defensive. Neuzugang Petkovic bildete mit Schnoor, Biliskov und Kryger eine Vierer-Abwehr-Kette. Diese taktische Maßnahme hatte zunächst Erfolg. Die „Wölfe“ hielten dem Anfangsdruck der Dortmunder stand. Nach Chancen für Koller (2.) und Ricken (9.) verflachte die Partie, der BVB leistete sich etliche Fehler im Spielaufbau, Wolfsburg traute sich mehr zu, ohne jedoch zu Tormöglichkeiten zu kommen.

Ein Geniestreich von Jungstar Rosicky nach 28 Minuten weckte dann das gesamte Westfalenstadion auf. Der Tscheche zauberte einen Pass aus dem Mittelkreis genau in den Lauf von Amoroso. Der Brasilianer war schneller als Gegenspieler Biliskov, legte den Ball noch am herausstürmenden VfL-Keeper Reitmaier vorbei und schob zur 1:0-Führung ins leere Tor ein.

Danach drehte Dortmund richtig auf. Nur fünf Minuten später konnte Ricken auf 2:0 erhöhen, nachdem Reuter auf der rechten Seite die halbe Wolfsburger Abwehr düpiert hatte und dem 25-Jährigen mit einer genau getimten Flanke den Ball servierte.

Kurz vor der Pause legte Borussia noch ein Tor drauf. Nach Foul von Schnoor an Rosicky gut 25 Meter vor dem Gehäuse der Wolfsburger verwandelte Koller den folgenden Freistoß mit einem Schuss ins linke untere Toreck. Sowohl die Mauer der „Wölfe“ als auch Reitmaier machten bei dem Gegentreffer keine gute Figur (41.).

Zur Pause reagierte Wolfgang Wolf und ersetzte den enttäuschenden Kühbauer durch Munteanu. Auch Schnoor blieb angeschlagen in der Kabine, für ihn kam der junge Franz. Petkovic spielte fortan für Schnoor zentral in der Deckung.

Das Spiel war im zweiten Abschnitt weit weniger dramatisch als in Halbzeit eins. Mit der sicheren 3:0-Führung im Rücken spielte Dortmund mit weniger Zug zum Tor, Wolfsburg war darauf bedacht, eine höhere Niederlage zu verhindern. Vor den Toren passierte nicht mehr viel und wenn, dann blieben die Torhüter Sieger. So konnte Reitmaier in der 53. Minute gegen Ricken und in der 59. Minute gegen Amoroso klären. Sein Gegenüber Lehmann war bei einem strammen Distanzschuss von Munteanu auf dem Posten (70.).

Erst in der Schlussphase zeigte der BVB wieder mehr Engagement und kam durch Ricken (79.) und Koller (82.) prompt zu Chancen. Folgerichtig setzten die Schwarz-Gelben den Schlusspunkt der Partie. Reuter schlug eine seiner gefährlichen Flanken, Rosicky krönte seine gute Leistung, indem er den Ball mit der Brust annahm und mit dem rechten Fuß Reitmaier zum 4:0 überwand.

Ein verdienter und deutlicher Erfolg einer stark auftrumpfenden Borussia, bei denen das "Tschechenduo" Koller und Rosicky ihr Debüt als Torschützen gaben.

Spieler des Spiels

Tomas Rosicky Mittelfeld

1,5
Spielnote

2,5
Tore und Karten

1:0 Amoroso (29', Rechtsschuss, Rosicky)

2:0 Ricken (33', Rechtsschuss, S. Reuter)

3:0 Koller (41', direkter Freistoß, Rechtsschuss)

4:0 Rosicky (84', Rechtsschuss, S. Reuter)

Dortmund

Lehmann 3 - Wörns 3, Kohler 2 , Evanilson 3,5, Dede 3,5 - S. Reuter 2, Heinrich 3,5 , Ricken 1,5 , Rosicky 1,5 - Amoroso 2 , Koller 3

Wolfsburg

Reitmaier 3,5 - S. Schnoor 4,5 , Petkovic 3,5 , Biliskov 5, Kryger 5,5 - Akonnor 5, Karhan 4, Plassnegger 4,5, Kühbauer 5 - Ponte 4, Petrov 4

Schiedsrichter-Team
Dr. Franz-Xaver Wack

Dr. Franz-Xaver Wack Biberbach

3,5
Spielinfo

Stadion

Westfalenstadion

Zuschauer

66.000

Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend