Bundesliga 2001/02, 2. Spieltag
15:45 - 15. Spielminute

Tor 1:0
F. Ernst
Linksschuss
Bremen

15:43 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Piplica
Cottbus

15:49 - 21. Spielminute

Gelbe Karte
Banovic
Bremen

15:55 - 25. Spielminute

Tor 1:1
Kaluzny
Kopfball
Vorbereitung Miriuta
Cottbus

15:59 - 29. Spielminute

Tor 1:2
Labak
Rechtsschuss
Cottbus

16:01 - 32. Spielminute

Gelbe Karte
Hujdurovic
Cottbus

16:39 - 55. Spielminute

Tor 2:2
Ailton
Linksschuss
Vorbereitung Baumann
Bremen

16:43 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Topic
Cottbus

16:43 - 58. Spielminute

Gelbe Karte
Miriuta
Cottbus

16:50 - 64. Spielminute

Tor 3:2
Ailton
Linksschuss
Vorbereitung F. Ernst
Bremen

16:55 - 71. Spielminute

Gelbe Karte
Reghecampf
Cottbus

17:00 - 75. Spielminute

Spielerwechsel
Brasilia
für Kobylanski
Cottbus

17:05 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Ailton
Bremen

17:13 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Skripnik
für Ailton
Bremen

BRE

FCE

2. Spieltag: Werder Bremen - Energie Cottbus 3:2 (1:2)

Bremer Aufbäumen in der zweiten Halbzeit

Heimpremiere der Saison 2001/02 vor 26.000 Zuschauern im Bremer Weserstadion. Werders Trainer Thomas Schaaf musste im Vergleich zu der letztwöchigen 0:3-Pleite in Freiburg auf den Gelb-Rot-gesperrten Stalteri verzichten, außerdem stand der etatmäßige Verteidiger Krstajic wegen einer Windpockenerkrankung nicht zur Verfügung. In der Abwehr übernahm Banovic den freien Platz in der Startaufstellung, während Bremens Neuerwerbung Klasnic erstmals im Angriff beginnen durfte. Energie-Trainer Geyer baute auf die Elf, die in der Vorwoche den HSV mit 1:0 geschlagen hatte, musste im Angriff jedoch auf den angeschlagenen Franklin verzichten, den Topic vertrat.


Das Spiel im Live-Ticker Der 2. Spieltag auf einen Blick


Bremen begann offensiv, kam jedoch nicht richtig ins Spiel, weil wohl die eigene Nervosität zu groß war. Genaue Abspiele und durchdachte Angriffszüge waren Mangelware. Cottbus zog sich von Beginn des Spiels an zurück, ließ jedoch bei einigen Kontern durchaus Gefährlichkeit aufblitzen. In der 15. Minute legte sich die Bremer Nervosität vorübergehend. Energies Torhüter Piplica verschätzte sich bei einer Ecke von Klasnic und faustete den Ball direkt vor die Füße von Ernst. Dieser fackelte nicht lange und schoss unbedrängt zum 1:0 ein. Das Werder-Spiel wurde in den darauffolgenden Minuten sicherer. Doch Cottbus behielt die Taktik bei und überraschte die Bremer Abwehr mit einem von Miriuta schnell ausgeführten Freistoß in der 25. Minute. Neuzugang Kaluzny köpfte gegen die unsortierte Bremer Deckung unhaltbar für Bremens Torhüter Rost ein. Sofort war die Bremer Nervosität zurückgekehrt. Diese fand in der 29. Minute ihren Ausdruck in einer verunglückten Rettungsaktion von Eilts, der mit seinem Kopfball unfreiwillig Labak bediente, der unbedrängt auf das Tor zulaufen konnte und aus fünf Metern Rost keine Chance ließ. Cottbus zog sich in der Folgezeit noch weiter in die eigene Hälfte zurück und überließ Bremen gänzlich das Mittelfeld. Doch nur einmal konnte Werder dies zu einer gefährlichen Aktion nutzen. Ailton überlief Hujdurovic und steuerte auf das Cottbuser Tor zu. Piplica musste Kopf und Kragen riskieren, um kurz vor der Pause den Ausgleich zu verhindern. Danach pfiff Schiedsrichter Keßler zur Pause. Aus der Kabine kam zunächst eine andere Bremer Mannschaft. Thomas Schaaf hatte zwar nicht gewechselt, aber den Spielern neuen Mut eingeflößt. Werder spielte nach vorne und konnte in der 54. Minute auch den Lohn für die Offensivbemühungen einfahren. Banovic zirkelte eine Ecke auf den kurzen Pfosten, wo Baumann den Ball verlängerte. Ailton brachte die Kugel zwar kaum unter Kontrolle, konnte sie allerdings Richtung Tor lenken, wo Energie-Spieler Reghecampf so unglücklich stand, dass er Torwart Piplica bei der Abwehr behinderte. Elf Minuten später gelang dem Brasilianer dann ein Traumtor. Ernst hatte ihn mit einem Heber im Cottbuser Strafraum angespielt. Ailton nahm den Ball mit dem linken Oberschenkel an und vollstreckte mit einem Drehschss unhaltbar für Piplica in die linke Torecke. Werder brachte Ball und Gegner in der Folgezeit besser unter Kontrolle und hatte auch weitere Torchancen, um das Spiel bereits vorzeitig zu entscheiden. Cottbus wirkte in der zweiten Hälfte wie gelähmt. Insbesondere die Offensivabteilung um Miriuta, Topic und Labak brachte kaum noch etwas Zählbares zu Stande. So konnte Werder den Sieg nahezu ungefährdet nach hause spielen. Auf Grund der Steigerung in der zweiten Halbzeit ein durchaus verdienter Sieg für Werder Bremen, wenngleich Cottbus über weite Strecken des Spiels besser eingespielt wirkte.