20:42 - 13. Spielminute

Gelbe Karte (Magdeburg)
Ivanovic
Magdeburg

20:45 - 15. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
Möller
Schalke

20:53 - 22. Spielminute

Spielerwechsel (Magdeburg)
Papic
für Ivanovic
Magdeburg

21:05 - 34. Spielminute

Tor 0:1
Böhme
Foulelfmeter,

Vorbereitung van Kerckhoven
Schalke

21:04 - 34. Spielminute

Gelbe Karte (Magdeburg)
Bo. Schmidt
Magdeburg

21:51 - 64. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
Büskens
Schalke

21:53 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Magdeburg)
Scholze
für Zani
Magdeburg

22:00 - 72. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
van Hoogdalem
für Büskens
Schalke

22:07 - 77. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
Asamoah
Schalke

22:08 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Magdeburg)
Quadri
für Zentrich
Magdeburg

22:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Eigenrauch
für Asamoah
Schalke

22:16 - 88. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
Eigenrauch
Schalke

FCM

S04

DFB-Pokal

Böhme setzt Erfolgserie der Knappen fort

Viertelfinale, 1. FC Magdeburg - FC Schalke 04 0:1 (0:1)

Böhme setzt Erfolgserie der Knappen fort

Personal: Der 1. FC Magdeburg änderte sein zuletzt gegen Zittau (4:0) siegreiches Team auf drei Positionen: Rozgonyi, Maslej und der nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigte Hannemann kamen für Golombek, Kreibich und Scholze. Auch Schalke brachte zwei Neue nach dem 2:2 in Köln: Mpenza und Büskens begannen für Latal und Van Hoogdalem.

Taktik: Magdeburg bot vor Libero Schmidt zwei Manndecker auf, die fest an ihren Gegenspielern klebten - Rozgonyi gegen Mpenza und Franz gegen Sand. Auch im defensiven Mittelfeld und auf den Außen wurde klare Manndeckung praktiziert: Holz sollte Möller stoppen, während Hannemann und Zentrich gegen Asamoah und Böhme überwiegend in der Defensive gebunden waren. Trotzdem spielte der Oberligist mutig mit zwei Spitzen und zwei Offensiven dahinter, war also durchaus gewillt, mitzuspielen.

Schalke mit der gewohnten Dreierkette, davor zwei defensiven Mittelfeldspielern. Nach vorne allerdings wirbelten insgesamt fünf Akteure, wobei drei gelernte Stürmer auf dem Platz waren. Weil von denen aber Asamoah die rechte Bahn beackerte, setzte Stevens trotzdem nur einen Zwei-Mann-Sturm.

Spielverlauf: Der Außenseiter versteckte sich nicht, die Schalker wurden schon im Mittelfeld attackiert. Das ergab eine Partie mit vielen Zweikämpfen, in der beide Mannschaften ihre spielerische Linie nicht fanden. Vieles blieb dem Zufall überlassen, Chancen waren folglich Mangelware.

Bei Magdeburg versuchten es Franz (21.) und Mydlo (37.) vergeblich mit Distanzschüssen. Schalkes beste Gelegenheit war dagegen ein zu schwacher Kopfball von Sand (29.), ehe der Gast einen Elfmeter zur Führung und Entscheidung benötigte. Allerdings hatte Magdeburgs Libero Schmidt den durchgebrochenen Van Kerckhoven tatsächlich touchiert, die Entscheidung war folglich korrekt. Böhme ließ Dreszer mit einem knallharten Schuss keine Chance.

Diese zunächst glückliche Führung verdiente sich der Bundesligist allerdings nach dem Wechsel, als Schalke den Druck deutlich erhöhte, fast auf ein Tor spielte, aber glasklare Chancen durch Sand und Mpenza nahezu kläglich ausließ.

Fazit: Ein glanzloser Sieg der Schalker, der allerdings nie in Gefahr geriet. Die Durchschlagskraft der Magdeburger war insgesamt zu schwach. Nico van Kerckhoven Sicher in der Abwehr, viel nach vorne unterwegs und holte durch seinen Einsatz den Elfmeter heraus.

Spieler des Spiels

Nico van Kerckhoven Abwehr

2,5
Spielnote

3,5
Tore und Karten

0:1 Böhme (34', Foulelfmeter, van Kerckhoven)

Magdeburg

Dreszer 3 - Bo. Schmidt 3,5 , Rozgonyi 3,5, Franz 3,5 - Holz 3,5, Zentrich 4,5 , Hannemann 4, Maslej 4,5, Zani 4 - Mydlo 5, Ivanovic 5

Schalke

Reck 3 - Hajto 3, Waldoch 3, van Kerckhoven 2,5 - Nemec 3,5, Büskens 4 , Asamoah 4,5 , Böhme 3 , Möller 4,5 - E. Sand 4, Mpenza 4,5

Schiedsrichter-Team

Hermann Albrecht Kaufbeuren

2,5
Spielinfo

Stadion

Ernst-Grube-Stadion

Zuschauer

26.700 (ausverkauft)

Von Jürgen Nöldner und Manfred Ewald