Bundesliga

FC Bayern: Robert Lewandowski wird Torjäger des Jahres

Chelsea gewinnt zweite "neue" Auszeichnung

53 Treffer: Lewandowski wird als Torjäger des Jahres geehrt

Stolzer Preisträger: Robert Lewandowski.

Stolzer Preisträger: Robert Lewandowski. AFP via Getty Images

Robert Lewandowski hat in der vergangenen Bundesliga-Saison 41 Tore erzielt und damit die eigentlich als unübertreffbar geltende Marke von Legende Gerd Müller (40 Treffer in der Spielzeit 1971/72) geknackt.

Passend dazu spielte "France Football" auf der Ballon-d'Or-Gala ein Video ab, das sowohl Momente der früheren als auch der heutigen Vereinsikone präsentierte. Inklusive Stimmen von "Lewy" selbst, der nochmals den Moment des Rekords Revue passieren ließ: "Ich habe hier einfach nur gedacht: 'Was hast du gerade geschafft?' Das ist natürlich eine unglaubliche Ehre für mich."

Über den verstorbenen Müller verlor der Torgarant (53 Treffer im Jahr 2021) dabei auch noch ein paar Worte: "Die Welt hat mit ihm einen großen Namen und eine große Persönlichkeit des Fußballs verloren. Er war immer da, wo der Ball hinkommt. Er konnte aus allen Lagen Tore schießen - rechter Fuß, linker Fuß, Brust, Bauch, Knie, Sprunggelenk. Das war schon etwas Besonderes, auch für mich persönlich."

Sie lieben das Spiel so sehr, was diesen Sport so einzigartig macht.

Robert Lewandowski dankt den Fans

Genauso wie es für Lewandowski eine Ehre war, am Montag auf die Bühne zu dürfen, um den neu eingeführten Preis als "Striker of the Year" (Torjäger des Jahres) entgegenzunehmen. Freudestrahlend präsentierte sich der Pole am Podium mit der Auszeichnung in der Hand, beobachtete eine Auswahl von zehn seiner schönsten Treffer - und sagte: "Ich bevorzuge bei all meinen Toren die mit den Fans, weil ohne deren Support wäre das alles nicht möglich. Sie lieben das Spiel so sehr, was diesen Sport so einzigartig macht."

Auszeichnung für den Chelsea Football Club

Die zweite neue Auszeichnung, die an diesem Abend erstmals vergeben wurde, ging an den "Klub des Jahres". Weil gleich elf Spielerinnen und Spieler des FC Chelsea in den verschiedenen Kategorien nominiert waren, räumten die Blues unter anderem als amtierender Champions-League-Sieger bei den Männern (1:0 im Endspiel mit Trainer Thomas Tuchel gegen Manchester City) diesen Preis ab.

mag