Kaiserslautern: Noch freie Plätze im Kader

Vierjahresvertrag für Jan Simunek

Alle Details geklärt: Wolfsburgs Jan Simunek wechselt in die Pfalz.

Alle Details geklärt: Wolfsburgs Jan Simunek wechselt in die Pfalz. imago

Mit dem Tschechen war Stefan Kuntz seit vorigen Mittwoch klar. Die Zustimmung aus Wolfsburg liegt inzwischen ebenfalls vor. "Wir sind uns telefonisch einig." Der Vorstandschef bestätigte am Sonntag, dass alle Wechseldetails geklärt sind.

Simunek erhält auf dem Betzenberg einen Vierjahresvertrag. "Wolfsburg zeigte sehr viel Verständnis für unsere Situation", sagte Kuntz zu den Transfermodalitäten. 3,5 Millionen Euro hatte der entthronte Meister 2007 für den Innenverteidiger an Sparta Prag gezahlt. Nun soll der Neuling Simunek beim Ligakonkurrenten für weniger als eine Million abgelöst haben.

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Simunek und der neue Linksverteidiger Leon Jessen in der Abwehr, Christian Tiffert, Oliver Kirch und Ivo Ilicevic fürs Mittelfeld, vorne Chadli Amri und Ilian Micanski, dazu Talent Alan Stulin - der Konkurrenzkampf ist eröffnet beim FCK. Kurz ist es nur recht: "Das ist gewollt. Wir brauchen eine gute Qualität, wenn wir in der Bundesliga bestehen wollen. Es gilt das Leistungsprinzip. Wer die Nase vorne hat, spielt."

In der Aufstiegssaison stellte sich die erste Elf oft von selbst auf, mangels gleichwertiger Alternativen. Komplett ist der neue Kader nach wie vor nicht. "Wir halten die Augen weiter offen." Kuntz ist sich mit Kurz einig, dass möglichst noch zwei Verstärkungen hinzukommen. Priorität hat ein Stürmer, von dem Kurz klare Vorstellungen hat: "Im vorderen Bereich suchen wir jemanden, der richtig Druck ausüben und sofort in den Kampf um die Plätze eingreifen kann."

Ob dann tatsächlich noch ein zusätzlicher Spieler für die linke Seite verpflichtet werden kann, hängt mit davon ab, ob Profis mit Vertrag einen neuen Klub finden. Dragan Paljic etwa spielt derzeit bei Panionios Athen vor.

Uli Gerke