18:14 - 43. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Lisztes
Stuttgart

18:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Ganea
für Dundee
Stuttgart

18:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Rui Marques
für Hleb
Stuttgart

18:39 - 53. Spielminute

Gelbe Karte (Hertha)
Tretschok
Hertha

19:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
K. Djordjevic
für Lisztes
Stuttgart

19:03 - 77. Spielminute

Tor 0:1
Preetz
Kopfball
Vorbereitung Sverrisson
Hertha

VFB

BSC

Bundesliga

22. Spieltag, VfB Stuttgart - Hertha BSC Berlin 0:1 (0:0)

Preetz stürzt Stuttgart tiefer in den Keller

Personal: Beide Mannschaften begannen gegenüber ihren letzten nicht gerade berauschenden Auftritten auf zwei Positionen verändert. Bei Stuttgart ersetzte nach dem 0:0 gegen Celta Vigo der Weißrusse Hleb den verletzten Balakov. Adhemar kam für Tiffert, so dass Dundee ein wenig nach außen rückte.

Hertha-Trainer Röber ließ nach dem 1:3 gegen Wolfsburg Daei und Sanneh auf der Bank. Statt ihnen standen Schmidt und Konstantinidis in der Anfangsformation.


Der 22. Spieltag auf einen Blick


Taktik: Stuttgart setzte wie zuletzt immer praktiziert auf eine Viererkette in der Abwehr. Davor versuchte in einem Dreier-Mittelfeld Hleb in seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an Regisseur Balakov zu ersetzen. Der Brasilianer Adhemar sollte in der Sturmmitte von den beiden Halbstürmern Pinto und Dundee unterstützt werden.

Die gleiche Rolle sollten auf der Gegenseite Sverrisson und Wosz hinter Preetz übernehmen. Hertha hatte im Gegensatz zum VfB eine Dreierabwehr und vier Mittelfeldspieler davor.

Spielverlauf: Beide Mannschaften fanden überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus. Berlin beschränkte sich ohne Deisler, Rehmer, Beinlich, Alves, Michalke und Reiss zunächst einmal darauf, die Defensive zu ordnen. Dies gelang, weil Stuttgart völlig zerfahren und planlos wirkte. Bordon versuchte meist, mit langen Bällen Adhemar einzusetzen, was selten gelang. Lisztes und Hleb dagegen bevorzugten kurze Pässe. Da Dundee viel zu früh und zu weit nach innen zog, Lisztes ihm häufig folgte, Carnell aber nicht nachrückte, war das linke Mittelfeld meist Niemandsland. Rechts wurde Pinto von dem nach innen rückenden Hartmann weitgehend zugedeckt.

Zur Pause reagierte Ralf Rangnick. Die beiden personellen Wechsel bedingten, dass in der Abwehr fortan Marques, Soldo und Bordon standen. Carnell rückte links nach vorne, Hinkel auf Meißners Position, dieser auf die von Lisztes, der wiederum hinter den Spitzen spielte.

Die Berliner ließen sich von diesen Umstellungen nicht beeindrucken. Die Mannschaft richtete ihr Augenmerk weiterhin auf eine kompakte Defensive und hatte Erfolg damit. Nach einer Standardsituation erzielte Torjäger Preetz bei der einzigen Hertha-Chance die Entscheidung.

Fazit: Glücklicher Erfolg für die Berliner, die die etwas weniger schwache Mannschaft stellten.

Spieler des Spiels

Josip Simunic Abwehr

3
Spielnote

5
Tore und Karten

0:1 Preetz (77', Kopfball, Sverrisson)

Stuttgart

Hildebrand 4 - Hinkel 3,5, Soldo 3, Bordon 3,5, Carnell 4 - Meißner 4, Lisztes 5 , Hleb 5 - R. Pinto 4,5, Dundee 5 , Adhemar 5

Hertha

Kiraly 4 - Simunic 3, van Burik 3,5, An. Schmidt 3,5 - Konstantinidis 3,5, M. Hartmann 5, Dárdai 4,5, Tretschok 4 - Sverrisson 4,5, Wosz 5, Preetz 4

Schiedsrichter-Team

Wolfgang Stark Ergolding

3
Spielinfo

Stadion

Gottlieb-Daimler Stadion

Zuschauer

18.500

Von Harald Kaiser, Michael Pfeifer und Steffen Rohr