Bundesliga 2000/01, 15. Spieltag
15:48 - 18. Spielminute

Gelbe Karte
Stranzl
TSV 1860

15:50 - 20. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Ehlers
für Stranzl
TSV 1860

15:58 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
B. Winkler
TSV 1860

15:57 - 27. Spielminute

Gelbe Karte
Springer
Köln

16:06 - 35. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Paßlack
für Borimirov
TSV 1860

16:14 - 42. Spielminute

Tor 1:0
M. Kurth
Kopfball
Vorbereitung A. Arveladze
Köln

16:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Agostino
für Bierofka
TSV 1860

16:49 - 64. Spielminute

Gelbe Karte
Zelic
TSV 1860

16:51 - 65. Spielminute

Tor 2:0
A. Arveladze
Rechtsschuss
Vorbereitung Scherz
Köln

16:53 - 67. Spielminute

Tor 3:0
Lottner
Linksschuss
Vorbereitung Scherz
Köln

16:55 - 70. Spielminute

Gelbe Karte
Cullmann
Köln

16:59 - 73. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Hauptmann
für Dziwior
Köln

17:02 - 76. Spielminute

Tor 4:0
Springer
Kopfball
Vorbereitung Lottner
Köln

17:04 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Donkov
für M. Kurth
Köln

17:06 - 80. Spielminute

Gelbe Karte
Häßler
TSV 1860

17:08 - 83. Spielminute

Spielerwechsel (Köln)
Baranek
für Cichon
Köln

KOE

M60

15. Spieltag, 1. FC Köln - 1860 München 4:0 (1:0)

Geißböcke schlagen desolate Löwen

Der Kölner Trainer Ewald Lienen musste kurzfristig auf Torwart Pröll und den, in den letzten Wochen überragenden Timm wegen Verletzungen verzichten. Für Pröll hütete Bade das FC-Tor, und Timm wurde von dem Georgier Arweladse ersetzt. Einen Torwartwechsel nahm auch Werner Lorant bei den Löwen vor. Hofmann ersetzte Jentzsch, eine Maßnahme, die der Löwentrainer nicht kommentieren wollte. Auch sonst wirbelte Lorant die Aufstellung der zuletzt enttäuschenden Münchner komplett durcheinander. Für Max und Agostino durften Winkler und Beierle ran, der gesperrte Mykland wurde von Borimirov ersetzt, und Stranzl begann anstatt Tyce.


Das Spiel im Live-Ticker Der 15. Spieltag auf einen Blick Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend


Spieler des Spiels

Matthias Scherz Mittelfeld

1,5
Spielnote

2,5
Tore und Karten

1:0 M. Kurth (42', Kopfball, A. Arveladze)

2:0 A. Arveladze (65', Rechtsschuss, Scherz)

3:0 Lottner (67', Linksschuss, Scherz)

4:0 Springer (76', Kopfball, Lottner)

Köln

Bade 3 - Sichone 2,5, Cichon 2,5 , J. Keller 2,5 - Dziwior 2,5 , Cullmann 2,5 , Springer 2 , Lottner 1,5 - Scherz 1,5, A. Arveladze 2,5 , M. Kurth 2

TSV 1860

M. Hofmann 4 - Riseth 5, Stranzl 5 , Kurz 4,5, Borimirov 5 - Zelic 5 , Cerny 5, Bierofka 5 , Häßler 5 - B. Winkler 5 , Beierle 5

Schiedsrichter-Team

Lutz Michael Fröhlich Berlin

4,5
Spielinfo

Stadion

Müngersdorfer Stadion

Zuschauer

30.000

Der 1.FC Köln begann schwungvoll und kam schnell zu Torchancen. Allein Springer vergab 3 gute Einschussmöglichkeiten in den ersten 15 Minuten. Nach knapp 20 Minuten reagierte Trainer Werner Lorant auf der Bank der Löwen und brachte Ehlers für Stranzl, der kurz vor der Gelb-Roten Karte stand. Auch Borimirov musste nach einer Verletzung das Spielfeld verlassen. Er wurde von Paßlack ersetzt. 1860 München igelte sich immer mehr in der eigenen Hälfte ein, ein Offensivspiel fand auf Seiten der 60er nicht statt. Die Kölner hatten nach diesen Umstellungen ebenfalls ihre Probleme, gefährlich vor das Tor der Löwen zu kommen, so dass das Spiel Mitte der ersten Halbzeit verflachte. Erst nach knapp 40 Minuten nahm die Partie wieder Fahrt auf. Thomas Häßler schoss nach Vorarbeit von Beierle gegen den Pfosten. Dies wirkte auf die Kölner wie ein Weckruf. Der FC verstärkte wieder seine Bemühungen ein Tor zu erzielen und wurde in der 43. Minute belohnt. Arweladse flankte von der linken Seite hoch in den Strafraum, und Kurth köpfte unhaltbar für Hofmann ins Tor. In der zweiten Hälfte begann der 1. FC Köln zunächst abwartend und stellte sich auf den offensiven Gegenschlag der 60er ein. Doch auf ein Aufbäumen der Münchner wartete man vergebens. Fast zwangsläufig fiel das 2:0 für die Kölner, die zwischenzeitlich das Tempo wieder erhöht hatten. Scherz konnte unbehindert flanken, und Arweladse ebenso unbehindert den Ball einschieben. Danach zerfiel die Mannschaft der Löwen völlig in seine Bestandteile. Köln spielte und München schaute zu. Ganz locker kamen die Geißböcke zum dritten und vierten Tor durch Lottner und Springer, wobei die 60er Abwehr respektvoll zusah. Köln hatte daraufhin keine Mühe, den Sieg nach Hause zu spielen. Ein verdienter Sieg des 1.FC Köln, der das Spiel jederzeit beherrschte und mit den desolaten Löwen, die insgesamt einmal auf das Kölner Tor schossen, keinerlei Probleme hatte. Während die Geißböcke nach den letzten erfolgreichen Wochen bereits in Richtung UEFA-Pokal schielen können, befindet sich der TSV 1860 München, vor allem auch auf Grund seiner desolaten Vorstellung, in akuter Abstiegsgefahr.