Bundesliga 2000/01, 5. Spieltag
15:54 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Bierofka
TSV 1860

15:53 - 23. Spielminute

Gelbe Karte
Hubchev
Frankfurt

16:02 - 31. Spielminute

Tor 1:0
T. Reichenberger
Kopfball
Vorbereitung Heldt
Frankfurt

16:07 - 37. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Riedl
für Bierofka
TSV 1860

16:14 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Lösch
Frankfurt

16:32 - 47. Spielminute

Gelbe Karte
Kurz
TSV 1860

16:37 - 51. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Pfuderer
für Stranzl
TSV 1860

16:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rosen
für Mutzel
Frankfurt

16:48 - 62. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
C. Yang
für Ciric
Frankfurt

16:50 - 65. Spielminute

Gelbe Karte
C. Yang
Frankfurt

16:53 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (TSV 1860)
Beierle
für Cerny
TSV 1860

17:00 - 75. Spielminute

Gelbe Karte
Borimirov
TSV 1860

17:06 - 81. Spielminute

Gelbe Karte
Riedl
TSV 1860

17:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Fjörtoft
für T. Reichenberger
Frankfurt

SGE

M60

Bundesliga, 5. Spieltag: Eintr. Frankfurt - 1860 München 1:0 (1:0)

Die Hessen hatten einen Heldt

Das Waldstadion bleibt eine Festung. Dank eines Kopfballtreffers von Thomas Reichenberger , nach Ecke des überragenden Horst Heldt , gewann Eintracht Frankfurt auch sein drittes Heimspiel dieser Saison ohne Gegentreffer. Der TSV 1860 München musste seine erste Saisonniederlage hinnehmen, obwohl die Löwen über weite Strecken den Ton angaben. Durch diesen Erfolg hat die Eintracht den TSV 1860 in der Tabelle überholt.


Der 5. Spieltag im Überblick Das Spiel im Live Ticker Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend


Spieler des Spiels

Dirk Heinen Tor

2
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 T. Reichenberger (31', Kopfball, Heldt)

Frankfurt

Heinen 2 - Hubchev 3 , Kutschera 3, Kracht 3,5 - Mutzel 2,5 , Lösch 4 , Schur 3,5, Wimmer 3, Heldt 2,5 - T. Reichenberger 3 , Ciric 4,5

TSV 1860

Jentzsch 3 - Kurz 4 , Zelic 3, Stranzl 4 - Borimirov 4,5 , Mykland 4,5, Cerny 4 , Bierofka 4,5 , Häßler 4 - Max 4, Agostino 5

Schiedsrichter-Team

Hellmut Krug Gelsenkirchen

3,5
Spielinfo

Stadion

Waldstadion

Zuschauer

25.600

Die Löwen begannen, wie angekündigt, sehr offensiv, machten von Beginn an Druck. Frankfurt kam zunächst höchstens zu vereinzelten Kontern. Nach einer Viertelstunde war die Partie ausgeglichener. Beide Teams agierten sehr engagiert und kampfbetont. Es entwickelte sich kein schönes, aber ein temporeiches, gutes Spiel. Viele kleine Fouls verhinderten einen schönen Spielfluss, andererseits gab es durch die vielen Freistöße häufig die Chance, aus dem Halbfeld zu flanken. Die beiden "10er", Frankfurts Heldt und Münchens Häßler, waren vollbeschäftigt. Heldt entschied das Regisseur-Duell gegen Häßler für sich, nicht zuletzt da Trainer Felix Magath Mutzler direkt gegen Häßler stellte. Die Halbzeitführung durch Reichenberger, der am zweiten Pfosten eine Heldt-Ecke mühelos einköpfte, entsprach nicht dem Spielverlauf, zu ausgeglichen war die Partie. Nach dem Wechsel dasselbe Bild wie zu Beginn der ersten Hälfte. 1860 machte Druck, Frankfurt hielt erstmal mit einer massiven Deckung dagegen. Nur, diesmal konnten oder wollten sich die Hessen auch nach einer Viertelstunde nicht befreien. Mit zunehmender Spieldauer ein immer deutlicher werdendes Bild. Je spielbestimmender München wurde, desto stärker igelte sich die Eintracht hinten ein, um dann, nach Balleroberung, blitzschnell mit Kontern zu antworten. Bei einem dieser schnellen Gegenangriffe scheiterte der eine Minute zuvor eingewechselte Chen Yang am Pfosten. Die Löwen agierten insgesamt zwar drückend überlegen, aber viel zu ideenlos, mit untauglichen Mitteln, um Frankfurt in Verlegenheit zu bringen. Allerdings waren die Räume im und um den Strafraum herum extrem eng. Auch das sonst fein kultivierte Flügelspiel klappte nicht, da alles zugestellt war. Bei Frankfurt fiel vor allem ein Mann auf: Horst Heldt. Der Regisseur zeigte ein Riesen-Laufpensum, überzeugte mit gutem Auge und klugen Pässen, war an allen Frankfurter Angriffen beteiligt.

Das Waldstadion bleibt eine Festung. Dank eines Kopfballtreffers von Thomas Reichenberger, nach Ecke des überragenden Horst Heldt, gewann Eintracht Frankfurt auch sein drittes Heimspiel dieser Saison ohne Gegentreffer. Der TSV 1860 München musste seine erste Saisonniederlage hinnehmen, obwohl die Löwen über weite Strecken den Ton angaben. Durch diesen Erfolg hat die Eintracht den TSV 1860 in der Tabelle überholt.
Der 5. Spieltag im Überblick Das Spiel im Live Ticker Analyse mit Noten folgt am Sonntagabend
Die Löwen begannen, wie angekündigt, sehr offensiv, machten von Beginn an Druck. Frankfurt kam zunächst höchstens zu vereinzelten Kontern. Nach einer Viertelstunde war die Partie ausgeglichener. Beide Teams agierten sehr engagiert und kampfbetont. Es entwickelte sich kein schönes, aber ein temporeiches, gutes Spiel. Viele kleine Fouls verhinderten einen schönen Spielfluss, andererseits gab es durch die vielen Freistöße häufig die Chance, aus dem Halbfeld zu flanken. Die beiden "10er", Frankfurts Heldt und Münchens Häßler, waren vollbeschäftigt. Heldt entschied das Regisseur-Duell gegen Häßler für sich, nicht zuletzt da Trainer Felix Magath Mutzler direkt gegen Häßler stellte. Die Halbzeitführung durch Reichenberger, der am zweiten Pfosten eine Heldt-Ecke mühelos einköpfte, entsprach nicht dem Spielverlauf, zu ausgeglichen war die Partie. Nach dem Wechsel dasselbe Bild wie zu Beginn der ersten Hälfte. 1860 machte Druck, Frankfurt hielt erstmal mit einer massiven Deckung dagegen. Nur, diesmal konnten oder wollten sich die Hessen auch nach einer Viertelstunde nicht befreien. Mit zunehmender Spieldauer ein immer deutlicher werdendes Bild. Je spielbestimmender München wurde, desto stärker igelte sich die Eintracht hinten ein, um dann, nach Balleroberung, blitzschnell mit Kontern zu antworten. Bei einem dieser schnellen Gegenangriffe scheiterte der eine Minute zuvor eingewechselte Chen Yang am Pfosten. Die Löwen agierten insgesamt zwar drückend überlegen, aber viel zu ideenlos, mit untauglichen Mitteln, um Frankfurt in Verlegenheit zu bringen. Allerdings waren die Räume im und um den Strafraum herum extrem eng. Auch das sonst fein kultivierte Flügelspiel klappte nicht, da alles zugestellt war. Bei Frankfurt fiel vor allem ein Mann auf: Horst Heldt. Der Regisseur zeigte ein Riesen-Laufpensum, überzeugte mit gutem Auge und klugen Pässen, war an allen Frankfurter Angriffen beteiligt.