Bundesliga 2000/01, 4. Spieltag
17:39 - 8. Spielminute

Gelbe Karte
T. Reichenberger
Frankfurt

18:17 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
Kracht
Frankfurt

18:38 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Gebhardt
für Rosen
Frankfurt

18:48 - 60. Spielminute

Gelbe Karte
Latoundji
Cottbus

18:48 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Labak
für Horvath
Cottbus

18:55 - 68. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Scherbe
für Thielemann
Cottbus

18:56 - 69. Spielminute

Gelbe Karte
Lösch
Frankfurt

18:57 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Cottbus)
Kobylanski
für Tsvetanov
Cottbus

19:01 - 72. Spielminute

Tor 1:0
Labak
Rechtsschuss
Vorbereitung Sebök
Cottbus

19:03 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Salou
für Lösch
Frankfurt

19:12 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Fjörtoft
für T. Reichenberger
Frankfurt

19:20 - 90. Spielminute

Tor 2:0
Helbig
Linksschuss
Vorbereitung Miriuta
Cottbus

FCE

SGE

Bundesliga, 4. Spieltag: Energie Cottbus - Eintracht Frankfurt 2:0 (0:0)

Unruheherd Helbig erlöst Lausitzer

Personal : Nach dem 0:3 in Schalke rückte Zvetanov für den formschwachen und zudem verletzten Matyus in die Cottbuser Anfangself. Vata nahm Matyus' Position als Manndecker ein, Zvetanov spielte auf der linken Außenbahn. Bei Frankfurt standen für Guié-Mien (Rotsperre) und Preuß (U-20-Lehrgang) Lösch (nach Rotsperre) und Gebhardt (nach Adduktorenverletzung) wieder im Kader. Bei der Eintracht gab es ebenfalls eine Änderung: Im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen Rostock spielte Lösch für Guié-Mien halbrechts im Mittelfeld.


Das Spiel im Live-Ticker Der 4. Spieltag auf einen Blick


Taktik : Beide Mannschaften spielten mit klassischem Libero. Zudem wurden in den jeweiligen Abwehrreihen die Stürmer übergeben: Obwohl diese häufig rochierten, hielten die Manndecker ihre Positionen. Latoundji rückte von der linken Außenbahn auf die halblinke Seite im offensiven Mittelfeld. Da Miriuta sich öfter fallen ließ, wurde Latoundji sogar zum Spielmacher, um ihn kümmerte sich der Frankfurter Lösch.

Die Aktionen der Gastgeber waren sehr breit angelegt, die Spitzen präsentierten sich lauffreudig. Bei der Eintracht hingegen war Heldt die einzige Kreativ- Kraft. Sein direkter Widersacher war Akrapovic.

Spielverlauf : Cottbus übernahm von Anfang an die Initiative, spielte sehr engagiert, hatte vor allem durch größere Zweikampfstärke klare Feldvorteile. Im Mittelfeld unterliefen allerdings viele Stockfehler, die den Spielfluss unterbrachen. Frankfurt dagegen verhielt sich sehr passiv, kam nur gelegentlich nach vorne, deckte dann aber Schwächen in der Energie-Abwehr auf.

Die Manndecker der Gastgeber ließen Reichenberger und Ciric zu viel Raum, doch diesen Umstand nutzten die Eintracht-Stürmer nicht zu Chancen. Gefährlich tauchte nur Cottbus im gegnerischen Strafraum auf, doch Reghecampf traf nur den Querbalken (29.). Dies war die beste von fünf Chancen im ersten Durchgang.

Im zweiten Abschnitt veränderte sich das Bild nicht, Cottbus drängte auf den Führungstreffer. Vorne fehlte jedoch die Durchschlagskraft und dem Pass in die Spitze die letzte Präzision. Dennoch: Das Führungstor durch Labak war überfällig, auch wenn Frankfurt zwischenzeitlich etwas stärker aufgekommen war.

Fazit : Hochverdienter Sieg für Cottbus wegen der vielen Torchancen. Frankfurt spielte zu destruktiv, um einen Punkt zu holen.

Spieler des Spiels

Sebastian Helbig Sturm

2
Spielnote

4
Tore und Karten

1:0 Labak (72', Rechtsschuss, Sebök)

2:0 Helbig (90', Linksschuss, Miriuta)

Cottbus

Piplica 3,5 - Sebök 3,5, Thielemann 3,5 , R. Vata 4 - Reghecampf 3 , Akrapovic 3,5, Tsvetanov 4,5 , Miriuta 3, Latoundji 4 - Horvath 4 , Helbig 2

Frankfurt

Heinen 2 - Hubchev 4, Kutschera 4, Kracht 4 - Lösch 3,5 , Wimmer 4,5, Schur 5, Rosen 4,5 , Heldt 4 - T. Reichenberger 5 , Ciric 5

Schiedsrichter-Team

Jürgen Aust Köln

2,5
Spielinfo

Stadion

Stadion der Freundschaft

Zuschauer

14.012

Von Ralf Canal und Michael Ebert