Bremen: Trotzreaktion von Frings?

Schaaf schöpft aus dem Vollen

Claudio Pizarro und Torsten Frings

Vorfreude auf den Ex-Klub: Claudio Pizarro und Torsten Frings freuen sich auf den FC Bayern. picture alliance

"Claudio hat die ganze Woche über gut trainiert, bei ihm gibt es keinerlei Schwierigkeiten mehr", teilte Schaaf bei der Pressekonferenz am Donnerstag mit Blick auf die Partie gegen die Van-Gaal-Elf mit. "Er freut sich auf die Partie." Verständlich, geht es doch gegen seinen Ex-Klub, für den er in 174 Liga-Spielen 71 Tore markiert hat.

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Tore soll er am Wochenende für Werder erzielen. Torsten Frings hofft darauf, dass Pizarro wieder "vollkommen fit ist", um dem zuletzt strauchelnden Team helfen zu können. "Er hat in dieser Saison schon wichtige Tore gemacht. Wenn er fehlt, dann fehlt uns Qualität", so der Kapitän.

Auch er hat schon für den FC Bayern gespielt (29 Partien), doch zunächst muss sich Frings mit der Nichtberücksichtigung in der Nationalelf auseinandersetzen. Ein negativer Effekt vor dem Klassiker gegen die Bayern? Schaaf glaubt das nicht: "Torsten wird sich auf die Arbeit bei Werder Bremen konzentrieren, das Thema wird uns als Mannschaft eher weniger beschäftigen." Vielmehr hofft der Coach auf einen weiteren Leistungsschub bei dem 33-Jährigen: "Torsten will sich auf einem Top-Niveau beweisen, zeigen dass er dort hingehört und deutlich machen, dass es für ihn eine falsche Entscheidung war, ihn nicht zur WM mitzunehmen."

Torsten wird sich auf die Arbeit bei Werder Bremen konzentrieren, das Thema wird uns als Mannschaft eher weniger beschäftigen.

Trainer Thomas Schaaf

Abdennour vor Heimdebüt

Eine richtige Entscheidung war es wohl, Aymen Abdennour zu verpflichten. Der Linksverteidiger zeigte eine ordentliche Vorstellung bei seinem ersten Auftritt in Frankfurt, und darf nun auf sein Heimdebüt im Weserstadion hoffen. "Für Aymen ist es eine herrliche Situation sich hier beweisen zu können", meinte Schaaf, der überzeugt ist, dass es dem Tunesier "am Samstag gelingt, seine Qualitäten aufzuzeigen."

Moreno: Donezk will ihn zurück

Seine Qualitäten kaum zeigen konnte Marcelo Moreno. Wie der kicker aus der Ukraine erfuhr, bemüht sich Schachtjor Donezk, Morenos alter Arbeitgeber, um eine Rückholaktion. Für Bremen kam er in der Liga bislang lediglich zu fünf Kurzeinsätzen - ohne Torerfolg.