2. Bundesliga

Sander: "Relegation ist realistisch"

Koblenz: Fragezeichen hinter Shefki Kuqi

Sander: "Relegation ist realistisch"

Petrik Sander

Hat klare Vorstellungen: Petrik Sander will die TuS aus dem Keller führen. picture alliance

"Der Nichtabstieg wird eine interne Meisterschaft vorrangig unter den derzeit letzten drei Teams", meinte der 49-Jährige bei seinem Amtsantritt beim Tabellen-17. Den hat er als Nachfolger des am 14. Dezember entlassenen Uwe Rapolder übernommen. Die TuS hängt im Tabellenkeller fest und hat bereits sieben Zähler Rückstand auf die SpVgg Greuther Fürth, die den ersten Nichtabstiegsplatz belegt. So geht es für Sander und seine Mannschaft darum, Relegationsplatz 16, den derzeit der um einen Punkt besser dastehende FSV Frankfurt belegt, zu ergattern. Im Nacken sitzt mit vier Zählern Rückstand auch noch Rot Weiss Ahlen.

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"Die Relegation zu erreichen, ist realistisch - ohne die Plätze darüber aus den Augen zu verlieren", schielt Sander auch noch auf das rettende Ufer. Sein Augenmerk will der Fußballlehrer dabei auf die Defensive richten, denn die Ziele, glaubt Sander, "können wir aus einer sicheren Abwehr heraus schaffen". Die Hintermannschaft kassierte in der Vorrunde 30 Gegentore - die zweitschlechteste Bilanz der Liga nach Fürth (33).

Ein Laktattest am Dienstag vor dem ersten gemeinsamen Training mit dem Team am Mittwoch soll zunächst erste Erkenntnisse über den konditionellen Zustand im Team bringen. Ob personell nachgelegt wird, hängt wohl auch damit zusammen, ob der abwanderungswillige finnische Nationalstürmer Shefki Kuqi (7 der 13 Saisontore) dem Verein den Rücken kehrt. "Ich werde das Gespräch mit ihm suchen und dann sondieren", so Sander.